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Der Camp Ashraf-Bewohner Alireza Ahmadkhah gestorben

Des résidents d'Achraf blessés par l'attaque sauvage des forces répressives irakiennesAngriff auf Ashraf – Erklärung Nr. 53

Alireza Ahmadkhah, der am Dienstag von Streitkräften der irakischen Unterdrückung ins Bein geschossen worden war, starb am Donnerstag um 22 Uhr örtlicher Zeit. Er war 51 Jahre alt; geboren wurde er in der Stadt Rasht, im Norden des Iran. Er blickte zurück auf 20 Jahre politischer Erfahrung im Kampf um die Freiheit des iranischen Volkes von der religiösen Tyrannei, die den Iran beherrscht.

Ahmadkhah starb in dem Krankenhaus der amerikanischen Truppen in Balad, 20 km von Ashraf entfernt. Am Donnerstag nachmittag, nach zweitägiger Verspätung, waren 12 von den schwer verletzten Ashraf-Bewohnern – acht von ihnen waren durch Schüsse irakischer Agenten verwundet worden – durch die US-Armee in das Krankenhaus von Balad gebracht worden. Am Donnerstag mittag hatte der Sprecher der im Irak stationierten US-Truppen deren Bereitschaft bekanntgegeben, auf Bitten ärztliche Behandlung zur Verfügung zu stellen.

Zwei Tage vorher hatte das Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates des Iran in seiner Erklärung Nr. 18 festgestellt: "Eine Reihe von Mitgliedern der PMOI/MEK, die bei einem Angriff der irakischen Polizei am Dienstag schwer verwundet wurden und deren Zustand sich verschlimmert, benötigen dringend Behandlung durch Chirurgen, Orthopäden und Augenärzte. Zur Zeit – Dienstag nacht um 23 Uhr örtlicher Zeit – stehen keine Ärzte zur Verfügung, und das Provinz-Krankenhaus von Diyala hat die Entsendung von Ärzten mit Rücksicht auf die Unsicherheit auf den Straßen abgelehnt. Die amerikanischen Streitkräfte haben die Möglichkeit, die Verwundeten mit Hubschraubern binnen weniger Minuten in das US-Krankenhaus in Balad zu transportieren, 20 km entfernt von Ashraf."

Das Sekretariat des NCRI sagte in seiner Erklärung Nr. 21: "Der iranische Widerstand spricht Nouri al-Maliki die persönliche Verantwortung für das heute in Ashraf verübte Massaker zu, ebenso dafür, daß den Ärzten der Zutritt zum Lager verwehrt wurde, somit auch für den Tod der Personen, die sich in einem kritischen Zustand befanden. Ihre Familien und Anwälte werden in der Folgezeit bei internationalen Gerichten Klage erheben."

Ohne Zweifel hätten Alireza Ahmadkhah, Siavosh Nezamolmolki und einige andere Bewohner bei unverzüglicher Behandlung ihr Leben nicht verloren.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates des Iran

30. Juli 2009