Friday, December 9, 2022
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Der Generalkonsul des Kleriker Regimes in Schweden stößt wilde Beleidigungen gegen die bekannte iranische Sängerin Gisu Shakeri aus

Am Mittwoch, dem 9. März, hat Mohammad Reza Nili, der Generalkonsul des Kleriker Regimes in Schweden, eine hässliche Beleidigung gegen die bekannte iranische Sängerin Frau Gisu Shakeri ausgestoßen, nachdem sie sich dagegen wehrte, von ihm vor dem schwedischen Gericht fotografiert und gefilmt zu werden, wo Hamid Noury, einem der Henker des Regimes, der Prozess gemacht wird für seine Rolle beim Massaker von 1988 an 30 000 Gefangenen im Iran.
Die Agenten des Regimes sind erzürnt über Frau Shakeris rückhaltlose Unterstützung des Widerstands des iranischen Volkes, besonders zur Verteidigung der Rechte und Freiheit iranischer Frauen, und ihr Zerreißen von Bildern Khomeinis, Khameneis und Ebrahim Raisis bei ihren Auftritten in den Kundgebungen. Zuvor hatten Agenten des Regimes die rebellische Künstlerin Frau Shakeri mehrfach deshalb beleidigt, verleumdet und bedroht.
Die Beleidigung Frau Shakeris durch den Diplomaten des Kleriker Regimes ist unzweifelhaft eine klare Verletzung der schwedischen und europäischen Gesetze. Er sollte bestraft werden mit der Ausweisung und darin gehindert werden, wieder beim Gericht aufzutauchen.
Es scheint, dass in der gestrigen Anhörung der Argumente und Fragen von Kenneth Lewis, dem Anwalt des Klägers, die Botschaft und die Regimebeamten in Schweden stark frustriert und verärgert hatten. In seinen wohl erwogenen Ausführungen gestern hat Herr Lewis, ein prominenter schwedischer Anwalt und Jurist, Hamid Noury so sehr in die Enge getrieben, dass er verschiedene Eingeständnisse gemacht und Nourys Steuerleute im Hintergrund, besonders von der Botschaft des Regimes, in Furcht versetzt hat, was Nilis abscheuliches Verhalten vor dem Gerichtsgebäude erklären würde.
Kenneth Lewis legte Dokumente vor, darunter ein Tonband von Nasserian (mit dem Kleriker Mohammad Mogiseh [1] – einem kriminellen Richter, der berüchtigt ist für die Verurteilung von Gefangenen zum Tode oder zu langen Gefängnisstrafen mit falschen Beschuldigungen) und Ali Razini[2] (Chef des Zweigs 41 des Obersten Gerichts des Regimes), die Behauptungen Hamid Nourys und aller nachrichtendienstlichen Agenten des Regimes widerlegten, dass der Henker, der an dem Massaker 1988 im Gohardasht Gefängnis beteiligt gewesen sei, ein anderer Hamid Noury (Hamid Abbasi) gewesen sei. Die Zitate und Argumente waren so stark, dass Noury unvermeidlich zugeben musste, dass die Stimme auf dem Tonband die von Nasserian war, und versuchte, seine früheren Aussagen irgendwie zu rechtfertigen.
Ähnlich veranlasste der Verlauf der Ereignisse vor dem schwedischen Gericht Kazem Gharibabadi, den Beauftragten für Auswärtige Angelegenheiten in der Justiz des Regimes, sich als Berserker aufzuführen und gegen die Mujahedin-e Khalq (MEK/PMOI) auszukeilen. Ganz verzweifelt hat er an den Generalsekretär der Vereinten Nationen, die Hohe UN Kommissarin für Menschenrechte, die Präsidenten des Rats der EU, deren Kommission und das Europäische Parlament eine Reihe von Briefen geschrieben, um sich über das Ansehen zu beschweren, das die MEK unter den europäischen Parlamentariern und Institutionen genießt..
Am 20. Februar hatte der Außenminister des Kleriker Regimes Hossein Amir-Abdollahian, ein Helfer des beseitigten Befehlshabers der terroristischen Quds Armee Qassem Soleimani, sich mit den Außenministern Belgiens und Schwedens in München getroffen, und sich über die in den beiden Ländern gelaufenen und laufenden Prozesse gegen das Regime beschwert. Was den Prozess gegen Hamid Noury anbetrifft, äußerte er gegenüber dem schwedischen Außenminister: „Es ist unakzeptabel, dass die bilateralen Beziehungen zwischen unseren Ländern von der Verschwörung der Mujahedin-e Khalq (MEK) ins Visier genommen wird“.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)
10. März 2022
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[1] Laut dem vom NWRI veröffentlichten Tonband hatte sich Mohammad Moghiseh stark gegen Nourys Reise nach Schweden widersetzt wegen seiner Rolle bei dem Massaker von 1988, aber andere Akteure des Regimes hatten die Sache heruntergespielt und Hamid Noury darin bestärkt, zu fahren.
[2] – Das Transkript von Ali Razinis Tonband: „Seht mal, wie wichtig war ihre Information? Je mehr ich darüber nachdenke: was haben sie eigentlich in der Hand? Hat er (Hamid Noury) Informationen von großem Gewicht? Oder war er 1981 Vernehmer in Evin? Was wird dabei herauskommen? Nichts, das sind alles abgenutzte Informationen”.