Wednesday, December 7, 2022
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Der geplante Flug der Linie „Qeshm“ nach Sofia zur Abholung von Mansouri und zwei Häftlingen in den Iran

 

Der Nationale Widerstandsrat des Iran – Ausschuß zu Sicherheit und Bekämpfung des Terrorismus

Wichtig – betrifft Gholamreza Mansouri

Die Staatsanwaltschaft Rumäniens hat – nach Beschwerden und politischer Tätigkeit – Mansouri die Erlaubnis, das Land zu verlassen, nicht erteilt

Heute abend soll ein Flugzeug der Linie „Qeshm“ in Sofia landen und sofort zurückkehren nach Teheran. Der Flug wird von Hassam Qassemi, dem ehemaligen stellvertretenden Manager von „Iran Air“ geleitet werden. Eshaq Alizadeh, der Vertreter des iranischen Regimes bei Interpol, wird an Bord sein, um die Häftlinge abzuliefern.

Der auf den heutigen Abend angesetzte Flug dient dem Zweck, Gholamreza Mansouri und zwei normale Häftlinge nach Teheran zu bringen, damit sie dort ihre Gefängnishaft antreten.

Aufgrund einer Beschwerde und in Europa und den Vereinigten Staaten unternommener politischer und diplomatischer Tätigkeit hat die rumänische Staatsanwaltschaft Gholamreza Mansouri nicht gestattet, Rumänien zu verlassen, um nach Bulgarien zu gehen.

Mohammad Javad Rasouli Mahallati, der iranische Botschafter in Bulgarien, der alles arrangiert hat, sagte, es sei alles für den Transport Mansouris ins Flugzeug nach seiner Ankunft in Sofia Notwendige geregelt worden.

Morteza Abutalebi, der Botschafter des Regimes in Rumänien, hatte zuvor berichtet, Gholamreza Mansouri habe die Botschaft aufgesucht und um Rückkehr in den Iran nachgesucht. Mahallati und Abutalebi hatten getrennt Teheran mitgeteilt, aus der „Sabotage“ habe sich für das Außenministerium eine neue Herausforderung ergeben. Die Botschaften des Regimes sind erzürnt über den Mangel an Zusammen-arbeit zwischen einigen Funktionären des Regimes in dieser Sache. Berichtet wird, daß Quellen des Außenministeriums sagten: „Es ging alles gut – der Aufmerksamkeit der Presse verborgen. Der Flug wurde mit Überwindung großer Schwierigkeiten und in Koordination mit der bulgarischen Regierung und inländischen Stellen arrangiert. Die Probleme, die sich aus den Sanktionen und aus der Notwendigkeit erneuten Tankens ergaben, wurden gelöst. Doch durch das Dazwischenkommen der Presse und einiger Interviews wurde alles zunichte gemacht; jetzt verfolgen die Staatsanwaltschaften von Bulgarien, Rumänien und Deutschland die Sache. Sie wollen Mansouri, indem sie ihm Geld oder anderes anbieten, dazu überreden, daß er sich gegen die Islamische Republik äußert.“ (Das Dokument ist verfügbar und könnte dem Gericht vorgelegt werden.)

Der Ausschuß des Nationalen Widerstandsrates des Iran (NWRI) erklärte am Dienstag, den 16. Juni um 3 Uhr, das IRGC werde versuchen, Gholamreza Mansouri durch Entsendung eines privaten Flugzeuges in die bulgarische Hauptstadt am Mittwoch in die bulgarische Hauptstadt bringen zu lassen. 14 Stunden später – um 17 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit – erklärte die Botschaft des Regimes in Bulgarien zögernd: „Aufgrund der Probleme, die einer Reihe von Landsleuten auf dem Balkan allgemein und besonders in Bulgarien aus der Streichung ausländischer Flüge in unser Land, die die Verbreitung des Coronavirus bewirkte, entstanden, sowie aufgrund der Unmöglichkeit, Landsleute in unser Land zurück zu bringen, wurde nach Verhandlungen mit bulgarischen Funktionären und inländischen Fluglinien der Fluglinie ‚Qeshm‘ zum Zwecke der Heimkehr von Landsleuten ein außerplanmäßiger Flug nach Sofia gestattet.“ Ferner heißt es in der Erklärung: „Mit Rücksicht auf den Abschluß des oben erwähnten Fluges von Teheran nach Sofia und zurück“ „machen wir unsere lieben Landsleute auf die Probleme aufmerksam, die mit der Einreise nach Bulgarien und der Ausreise von dort verbunden sind, und bitten sie, ‚die dazu notwendigen Dokumente und Tickets so bald als möglich zu erwerben‘.“ Darnach stellte sie fünf Gruppen von Iranern vor, deren Einreise nach Bulgarien erleichtert wird. Dazu gehören Iraner, „die in den umgebenden Ländern und den Schengen-Ländern sowie auf dem Balkan eine gültige Aufenthaltserlaubnis besitzen.“ Gholamreza Mansouri, der mit einem Schengen-Visum nach Europa kam, scheint von dieser Klausel gedeckt zu werden.

Nationaler Widerstandsrat Iran
Ausschuß für Sicherheit und Bekämpfung des Terrorismus
den 18. Juni 2020