Monday, December 5, 2022
StartNachrichtenMenschenrechteDer Iran verstärkt seinen Druck auf die politischen Gefangenen während der Nowrouz-Feiern...

Der Iran verstärkt seinen Druck auf die politischen Gefangenen während der Nowrouz-Feiern ’93

Schläge, Einzelhaft, Belästigung von Besuchern, Verbot von Besuchen und Telefongesprächen, Beschädigung und Einziehung von Gebrauchsgegenständen … 

Henker von den Spezialgarden des Zentralgefängnisses Urumia griffen am 31. März politische Gefangene in Abteilung 12 des Gefängnisses an. Diese Agenten, 40 an der Zahl, durchsuchten auf Anordnung des Gefängnisleiters die Abteilung und zogen Notizen und Bücher der Gefangenen ein.

Sie vernichteten Gegenstände ihres persönlichen Eigentums. Dann brachten die Henker mehrere politische Gefangene in Einzelhaft. Vier Tage vorher hatten die Henker des Regimes Sami Hosseini, einen zum Tode verurteilten politischen Gefangenen, bedroht und belästigt. 

Am Donnerstag, dem 27. März erniedrigte im Gefängnis Gohardasht ein Henker namens Khazaie gewöhnliche und politische Gefangene des Gefängnisses über Lautsprecher. Danach protestierten mehr als 300 politische und gewöhnliche Gefangene und verweigerten das Frühstück. Der Protest breitete sich bald auf andere Abteilungen des Gefängnisses Gohardasht aus; die Henker mussten sich aus Furcht vor dem Anschwellen des Protests entschuldigen. 

Zur Zeit werden der politische Gefangene Ali Moezzi, ein Angehöriger von Bewohnern Libertys und seit den achtziger Jahren im Gefängnis, der Geistliche Behnam Irani und der Blogger Mohammad Reza Pourrshajary in dieser Haftanstalt festgehalten. 

Am Abend des Freitags, des 21. März schlugen Wachmänner in Abteilung 5 des Zentralgefängnisses Zahedan Gefangene in einem brutalen Angriff. Sie beleidigten sie und schleppten sie auf den Gefängnishof. Henker warfen Gegenstände, die den Gefangenen gehörten, auf den Gang des Gefängnisses, vernichteten sie oder stahlen sie. Die Gefangenen erhoben Protest gegen diese Handlungen. Ein Henker namens Rezai schlug einen der protestierenden Gefangenen schwer. Folterknechte brachten ihn in eine Einzelzelle des Gefängnisses. Seine Nase blutete. 

Im Gefängnis Evin war jeglicher Uraub für Gefangene aufgehoben. Der erste Besuchstermin der Woche wurde ebenfalls abgesagt und ihnen wurde verweigert, mit ihren Angehörigen zu telefonieren. 

Das Regime der Geistlichen, nicht imstande, die inneren und internationalen Krisen, die es befallen, anzugehen, hat keine Antwort auf sie als die Unterdrückung der frustrierten Menschen. Politische Gefangene sind dem Regime ausgeliefert und erleiden doppelten Druck. Die Henker greifen zu Unterdrückungsmaßnahmen, Folter und Terror; damit wollen sie den Protesten derer zuvorkommen, die dem schleichenden Tod in den Kerkern des Regimes entgegengehen. 

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran 

2. April 2014