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Der Iranische Widerstand bietet die größte Hoffnung, den islamischen Extremismus zu schlagen, der im Iran seinen Ausgangspunkt genommen hat, schreibt ein englisches Oberhausmitglied

Montag, den 2. März 2015 um 13:57 Uhr

Der gewaltbereite islamische Fundamentalismus hat ein neues Ausmaß erreicht, als die Ayatollahs 1979 die Macht im Iran an sich gerissen haben und der Iranische Widerstand bietet die einzige Hoffnung,

Freiheit und Demokratie gegen das Regime wieder herzustellen, hat ein britisches Oberhausmitglied mit Nachdruck erklärt.

Es sei jetzt verzweifelt notwendig, dass eine kohärente Strategie vom Westen und von allen friedliebenden Muslimen entwickelt werde, um den derzeitigen Anstieg des islamischen Fundamentalismus zu bekämpfen, der im Iran begonnen habe, schreibt Lord Carlile of Berriew in The Hill.

Er meint: „Während die Koalition gegen ISIS ihr Vorgehen verstärkt, um diese Extremisten zu besiegen, muss sich ihre Strategie mit der unheilvollen Bedrohung durch den religiösen Extremismus überall, einschließlich im Iran befassen, ohne demokratische Werte und Prinzipien  zur Disposition zu stellen und ohne weitere heimische Dschihadisten entstehen zu lassen.

Das bedeutet, dass die Menschenrechte Teil jeder Agenda sein müssen und niemals im Kontext der laufenden Verhandlungen mit dem Iran über das Atomprogramm abgekoppelt werden dürfen, die sich schnell auf eine neue Deadline zu bewegen“.

Er fügte aber hinzu: „Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, wo und wann alles begonnen hat.

Der gewaltbereite islamische Fundamentalismus – der weit von dem entfernt liegt, was der Koran predigt – hat eine neue Qualität angenommen, als die Ayatollahs 1979 im Iran die Macht an sich gerissen und die erste Theokratie in der Moderne errichtet haben.

Keine Grenzen anzuerkennen und auf gehässige und skrupellose Taktiken zu verfallen, darunter Terrorismus, Selbstmordanschläge und Geiselnahme, dies alles haben die Ayatollahs in ihrer häretischen Version des Islam in die Welt gebracht.

Dazu passte die Grausamkeit gegen die iranischen Bürger, die zu den aufgeklärtesten im Mittleren Osten gehören.

Gemäßigte Muslime waren die ersten Opfer und das Konzept des ‚Islamische Kalifats‘, das derzeit von ISIS propagiert wird, wurde zuerst von Khomeini zur Sprache gebracht und wird in der iranischen Verfassung gefordert.

Tatsächlich ist Teheran für viele Unruhen in der Region verantwortlich, weil der Iran der hauptsächliche staatliche Sponsor von Terrorismus und Unterstützer von Hisbollah, Hamas und dem Assad Regime in Syrien ist“.

Der islamische Fundamentalismus wurde viel zu lange als Herausforderung für die ökonomischen Interessen des Westens im Mittleren Osten betrachtet und nicht als globale Bedrohung des Friedens, so Lord Carlile, der Ko-Vorsitzende des englischen parlamentarischen Komitees für die Freiheit des Iran.

Er schreibt: „Heute hat die Welt bitter erfahren müssen, dass er eine Herausforderung der Grundlagen der westlichen Länder bildet – und auch für gemäßigte Muslime.

Es geht nicht um einen Kampf zwischen dem Westen und dem Islam, wie die Extremisten uns glauben machen wollen und wie es manche Hardliner im Westen verfechten. Es handelt sich auch nicht um Sunniten oder Schiiten oder Gläubige und Nicht-Gläubige.     

Es gibt derzeit einen Kampf in der muslimischen Welt zwischen denen, die Demokratie, Pluralismus, Toleranz und Fortschritt wollen und denen, die Rückschritt, Bigotterie, Intoleranz und Unterdrückung erstreben – und die Macht.

In dieser Auseinandersetzung sind moderate Muslime mit einer klar antifundamentalistischen, toleranten Agenda und Anziehungskraft die unvermeidlichen und untrennbaren Verbündeten des Westens. Aus eben diesem Grund sollten die westlichen Länder demokratische Muslime einbeziehen und nicht den Extremisten in die Hände spielen, indem sie sie marginalisieren.

Das sind die große Mehrheit der Muslime, die von der gehässigen Barbarei der Extremisten und den theokratischen Herrschern im Mittleren Osten unterdrückt werden und in der laufenden Debatte im Westen ignoriert werden; man muss sich daran erinnern, dass einer der Polizisten, die von den Angreifern auf Charlie Hebdo getötet wurden, Muslim war.

Bei der Suche nach Verbündeten sticht die wichtigste iranische Opposition, der Nationale Widerstandsrat Iran (NWRI) hervor. Er hat fest gegen Khomeini und seine mittelalterlichen Glaubensanschauungen gegengehalten und sie als vollkommen anti-islamisch verworfen.

Er wird außerdem von einer muslimischen Frau, Maryam Rajavi, angeführt und wirbt für das Recht von Frauen, politische Führung zu übernehmen, was für eine Oppositionsbewegung des Mittleren Ostens einzigartig ist. Die Konsequenz war, dass Tausende seiner Mitglieder und Unterstützer von den Ayatollahs im Iran verfolgt und umgebracht worden sind. Ihr ‚Verbrechen‘: sie wollten sich nicht von ihrem tiefen Glauben an die wahre Botschaft des Islam lossagen, eine Herrschaft des Volkes, wo die Kiste der Wählerstimmen das einzige Kriterium der Legitimität ist.

Der Terror der islamischen Fundamentalisten wird in trauriger Weise wiederholt und immer erneut wiederholt werden, solange es keine umfassende Politik des Kampfes gegen die Geisteshaltung dieser Terroristen gibt. Die islamistischen Extremisten können in die Defensive gebracht werden. Aber vorher muss die freie Welt Freunde und Feinde richtig auseinanderhalten und sich auf das Epizentrum konzentrieren, wo die Bedrohung begonnen hat, nämlich die Ayatollahs, die im Iran an der Macht sind“.