Monday, November 28, 2022
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Der iranischen Geheimdienstminister ist im Irak, um ‚sich um die Vertreibung der Volksmudschahedin zu kümmern’

• Warnung an die UNO und die Regierung der USA vor einem weiteren Massaker an den Bewohnern von Ashraf und Liberty

Der Geheimdienstminister des iranischen Regimes ist in der irakischen Hauptstadt Bagdad zu Gesprächen eingetroffen; zu ihren Themen gehört, daß die Vertreibung der „Organisation der Volksmudschahedin des Iran (PMOI/MEK)“ ‚ernsthaft verfolgt’ wird.

 

Nach seinem Eintreffen in Bagdad kam Heydar Moslehi mit Faleh Fayyaz, dem Berater für nationale Sicherheit in der irakischen Regierung Nouri al-Malikis, zusammen.

Nach der Besprechung sagte Moslehi im staatlichen Fernsehen des iranischen Regimes: „Wir werden die Vertreibung der PMOI, eine Sache von dringlicher Bedeutung, erörtern. Wir sind entschlossen, diese Gruppe aus dem Irak zu vertreiben und hoffen, daß sie durch koordiniertes Handeln vertrieben werden wird. Über ihr Schicksal wird so bald wie möglich entschieden werden.“

Einen Tag davor hatte Martin Kobler an Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates des Iran, von der Drohung eines weiteren Angriffs auf Ashraf durch irakische Truppen geschrieben.

Herr Kobler schrieb: „Die Regierung hat jetzt beschlossen, die gesetzlichen Maßnahmen zur Schließung von Camp Ashraf voranzutreiben. Bitte, beachten Sie, daß wir mit dem Vorgehen der Regierung des Irak nicht verbunden sind.“

Der iranische Widerstand erklärte, Kobler stelle damit einen Freibrief für ein weiteres Massaker an den 3 200 im Irak lebenden iranischen Flüchtlingen aus.

Moslehi sagte: „Wir verfügen über 35jährige Erfahrungen im Kampf gegen den Terrorismus und sind bereit, unsere Erfahrungen zur Herstellung vollkommener Sicherheit für das Volk des Irak zu nutzen.“

Moslehi traf seine Bemerkungen in einer Zeit, in der die Organisatoren und Leiter von gegen Maliki gerichteten Demonstrationen in irakischen Städten von terroristischen Gruppen angegriffen und getötet werden, Gruppen, die mit dem iranischen Regime und der Regierung Nouri al-Malikis verbunden sind.

Heydar Moslehi, den der Höchste Führer des Regimes mit dem Besuch des Irak zur Vertreibung der PMOI beauftragte, ist ein enger Verbündeter von Ali Khamenei. Dessen Beharren führte dazu, daß er als Minister für Nachrichten und Sicherheit wieder eingesetzt wurde.

Moslehi steht in enger Verbindung mit dem Geheimdienstzweig des Corps der Revolutionären Garden (IRGC) und dessen Quds-Truppe.

Moslehis Besuch im Irak, seine Bemerkungen über die PMOI und die Äußerungen Martin Koblers am Tage zuvor sind bezeichnend für den ominösen Plan des iranischen Regimes und der Regierung des Irak, ein weiteres Massaker an den 3 200 iranischen Flüchtlingen im Irak zu verüben.

Der iranische Widerstand fordert den Generalsekretär der Vereinten Nationen, den Hohen Kommissar der Vereinten Nationen für Flüchtlinge und die Regierung der Vereinigten Staaten auf, ihrer Verantwortung für die Sicherheit und das Wohlergehen der Bewohner von Camp Liberty und Camp Ashraf sofort nachzukommen.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran

2. April 2013