Sunday, November 27, 2022
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Der landesweite Aufstand geht weiter und in den 13. Tag, Ausbreitung auf 163 Städte


Iran-Proteste-Nr. 22
Die Fortsetzung der Streiks und Proteste in 62 Universitäten im ganzen Iran
Am Mittwoch, dem 28. September, ist trotz der Sicherheitskordons und des Aufmarschs einer Horde von Revolutionsgarden (IRGC), Staatssicherheitskräften (SSF) und Agenten der Nachrichtendienste auf der Szene die landesweite Erhebung des iranischen Volkes weitergegangen und in den 13. Tag eingetreten.

Teheran und verschiedene Städte, darunter Shiras, Susangerd, Ahwas, Isfahan, Ghom, Sabsevar, Bandar Abbas, Yasd, Maschhad, Nadschaf Abad, Desful, Sanandadsch, Kerman, Mallard und Gohardasht Karadsch, waren Schauplätze von Demonstrationen und Zusammenstößen zwischen den einfachen Menschen und Jugendlichen mit den unterdrückerischen Kräften.
Demonstrationen und Kollisionen sind in mehreren Bezirken von Teheran, wie Sattar Khan, Narmak, Ferdous Gharb, Sazman Barnameh, Vahidiya, Saei Park, Sadeghieh, Keshavarz Boulevard, Azadi, Naziabad, Khaniabad, Nezamabad, Chitgar, Valendschak, Marzdaran Bezirk, Imam Hossein Platz und Darabad zu sehen gewesen.

Am Imam Hossein Platz wurde eine Basis der paramilitärischen Basidsch, die eine bedeutende Rolle bei der Unterdrückung und Tötung von Protestierenden spielte, in Brand gesetzt.
Am Mittwoch haben um 10:00 Uhr abends Jugendliche das Gebäude der Gefängnisorganisation am Dschouriki Boulevard in Saadat Abad in Teheran angegriffen. In diesem Zentrum werden Todesurteile und Folter gegen die verhängt, die bei dem Aufstand verhaftet worden sind.
In Khani Abad und Nazi Abad haben die unterdrückerischen Kräfte das Feuer auf die Menschen eröffnet. Sogleich sind viele junge Motorradfahrer aus den umgebenden Bezirken zur Hilfe herbeigeeilt. In den Bezirken Marzdaran, Valendschak, Chitgar und Shahrek Farhangian stimmten die Menschen auf den Dächern „Tod dem Diktator” und „Tod für Khamenei” an, während Gewehrschüsse zu hören waren. In Valiasr herrschte praktisch ein Kriegsrecht; eine Gruppe vom IRGC wurde alle hundert Meter aufgestellt und zwei Kontrollpunkte wurden in dem Bezirk eingerichtet.

In Maschhad, waren die Ahmedabad, Kodsch Talab, Dschalal Al Ahmed Straße und die Tabarsi Distrikte Schauplätze des Aufstands der Leute und von Zusammenstößen mit den Unterdrückungskräften des Regimes, in den Gebieten Tabarsi und Talab kam es zu Kollisionen zwischen den Menschen und den Unterdrückungskräften.

In Nadschafabad in Isfahan hat sich um 7:30 abends Ortszeit eine große Zahl von Menschen auf dem Mirdamad Platz und im Nationalgarten versammelt, wo es zu harten Auseinandersetzungen zwischen einfachen Leuten und dem IRGC kam. Wegen des Widerstands und der Ausdauer konnten die Sicherheitskräfte der Proteste nicht Herr werden.
In Gohardasht, Karadsch, eröffnete das IRGC das Feuer auf die Menschen, die das mit dem Werfen von Steinen beantworteten. Auch in Mallard eröffneten die Unterdrückungskräfte das Feuer auf die Menschen. Jugendliche setzten das Fahrzeug eines Agenten des Nachrichtendienstes in Brand.
Auch in Ghom, Sanbil Abad, Safia, Amini und Bayat fanden Demonstrationen statt. Die Menschen bestraften einen Agenten, der die Leute angegriffen hatte, und setzten sein Motorrad in Brand.
In Yasd sind die Menschen sehr heftig mit dem IRGC aneinandergeraten, das das Feuer auf sie eröffnete, wobei viele verletzt wurden. Die Jugendlichen bestraften einen Agenten der Kriminalpolizei.
In Desful gab es in dem Ort Modarres einen Zusammenstoß zwischen Jugendlichen und den Unterdrückungskräften. Die SSF eröffneten das Feuer und verschiedene Demonstranten wurden verwundet.
Am Mittwoch protestierten die Studenten der Universitäten in Isfahan, Shiras und Kashan und skandierten „Der Student wird sterben, aber er wird niemals eine Erniedrigung hinnehmen“ und „Die inhaftierten Studenten müssen freikommen“. In Sabsevar demonstrierten die Studenten der Hakim Sabsevari Universität und riefen: „Geehrter Professor, unterstützt, unterstützt!“. In Rasht verbrannten Studenten ein Banner mit dem Abbild von Khamenei.

Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI), erklärte, die Frauen und jungen Leute blieben trotz der brutalen Repression aufsässig und forderten das Regime in seiner Gänze heraus. Ihre Sprüche „Tod dem Diktator“ hallen im Iran wider und rufen zum Ende der Herrschaft Khameneis auf.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)
29. September 2022