Thursday, December 8, 2022
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Der religiöse Faschismus weitet seine Maßnahmen aus

– Unvorhergesehene Hinrichtungen, Ermordung politischer Gefangener, Gliedamputationen bei Gefangenen und Ermordung von verwundeten Häftlingen
– Maryam Rajavi appelliert an den UN Generalsekretär, den Sicherheitsrat und andere kompetente internationale Organisationen, die Barbarei des iranischen Regimes zu verurteilen

NWRI – Maryam Rajavi, die vom iranischen Widerstand gewählte Präsidentin, appelliert an den UN Generalsekretär, den UN Sicherheitsrat und die Hohe Kommissarin der UN für Menschenrechte, dringend Maßnahmen zu ergreifen, um gegen die grausamen und beispiellosen Menschenrechtsverletzungen des Mullahregimes in den letzten Wochen vorzugehen.

In den ersten drei Wochen des Neuen Jahres richtete das iranische Regime mindestens 23 Gefangene hin, ermordete einen Studenten in Sanandaj (im Nordwesten), richtete in Khoy (im Norden) einen anderen verwundeten Gefangenen auf eine Krankentrage hin, amputierte bei fünf Gefangenen in Zahedan Gliedmaße, verurteilte zwei Jugendliche in Shiraz damit, in einem Sack von einem Felsen gestoßen zu werden. Hinzu kommen hunderte anderer grausamer Verbrechen aus Angst vor Volksaufständen von Menschen, die in miserablen Bedingungen leben: Armut, steil nach oben steigende Preise, Korruption und Unterdrückung in der Regierung, fügte Rajavi hinzu.  

Ein neue Unterdrückungswelle und Unmenschlichkeit kennzeichnet das Verhalten der herrschenden Kleriker gegenüber den landesweiten Demonstrationen der Studenten, dem Volksprotest wegen der Heizgaskürzungen und der Todesrate von Bürgern im vergangenen Dezember, die die Mullahs als einen großen Erfolg verbuchen.

Am 2. Januar wurden elf Gefangene in Teheran und in der heiligen Stadt Qom gehängt; am 7. Januar wurden fünf andere in Zahedan im Südosten an den Galgen gehangen und am 10. Januar wurden sieben Gefangene in den drei Städten Birjand (im Osten), Tonekabon (im Norden) und Jahrom (im Süden) gehängt.

Am 6. Januar wurde Ibrahim Lotfollahi, ein 27jähriger Student in der Sannandaj Universität bei der Folter durch die örtlichen Agenten des Ministeriums für Nachrichtendienst und Staatssicherheit (MOIS) im Gefängnis ermordet. Allerdings teilte das lokale Büro des MOIS in Sanandaj der Familie von Lotfollahi mit, dass ihr Sohn am 15. Januar im Gefängnis Selbstmord begangen habe. Aus Angst vor der Reaktion der Menschen, verbrannte das MOIS den Jugendlichen, ohne dass seine Eltern Gelegenheit hatten, seinen Leichnam zu sehen. 

Die Mitglieder der Islamischen Revolutionären Garden (IRGC) verhafteten Hasan Hikmet Demir und richteten ihn später hin, berichtete Asu, eine kurdische Zeitung im Iran. Er war bei seiner Gefangennahme verwundet worden und wurde auf der Krankentrage hingerichtet.

Am 6. Januar amputierte das Mullahregime die rechte Hand und den linken Fuß bei fünf Gefangenen in Zahedan, der Provinzhauptstadt. Sie standen unter dem Verdacht, an den jüngsten Aufständen in der südöstlichen Provinz Sistan und Baluchestan teilgenommen zu haben. Die Namen der Opfer sind M.A. Jalali, A.B. Rigi, A. Rigi, A.R. Roudini und D. Pahlevan.

Am 3. Januar gab das Mullahgericht bekannt, dass es die beiden jungen Männer Tayeb und Yazdan hinrichten lassen werde, in dem sie in Shiraz in einem Sack von den Felsen gestürzt werden.

Rajavi wiederholte ernuet die Dringlichkeit, den Menschenrechtsdossier des klerikalen Regimes dem UN Sicherheitsrat vorzulegen. Sie forderte weitreichende Sanktionen für das blutrünstige Regime der Mullahs.

Die vom iranischen Widerstand gewählte Präsidentin sagte, dass im Angesicht der neuen grausamen Hinrichtungswelle, dem Abenteurertum im Persischen Golf, den Einmischungen im Irak und Afghanistan und der Kriegshetze im Libanon und in Palästina sowie auch wegen des Atomprogramms zum Erhalt von Nuklearwaffen nicht mehr länger geschwiegen werden darf und das dies ein entscheidender Prüfstein für den Einsatz der internationalen Gemeinschaft für Menschenrechte und den Kampf gegen den Terrorismus sei.   
 
Das Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran
20. Januar 2008