Tuesday, December 6, 2022
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Der Tribut an Flutopfern ist größer als 200, aber das iranische Regime verheimlicht die wirklichen Zahlen aus Angst vor dem Zorn der Bevölkerung

Frau Rajavi ruft zur Bildung von Volksräten auf, die sich der Flut und deren katastrophalen Folgen annehmen sollen

Während die Zahl der Flutopfer in mehreren Städten des Landes über 200 steigt, die meisten davon in Shiraz, verheimlicht das Kleriker-Regime die wirklichen statistischen Angaben aus Furcht vor dem Zorn der Bevölkerung.

Die Verzögerung und Verschleppung  des Regimes bei der Hilfe und der Rettung derjenigen, die von der Flut umzingelt sind, hat die Zahlen der Opfer in die Höhe getrieben. Daher versucht das Regime mit vielen Tricks, das Maß an Schäden als geringer dazustellen, als es tatsächlich ist. Deshalb hindern in vielen Städten repressive Kräfte die Menschen daran, Krankenhäuser aufzusuchen.

Die Widersprüche und Weigerung der Agenten des Regimes, die wirkliche Zahl der Toten anzugeben, werden in der Bevölkerung als Verhöhnung betrachtet.

Am 19. März gab der Polizeichef von Nordkhorasan bekannt, dass es zwei Tote gegeben habe. Am 22. März sprach die offizielle Nachrichtenagentur des Regimes über zwei tote Kinder in der Provinz Golestan. Am gleichen Tag gab der Gerichtsmediziner in Mazandaran 5 Todesfälle und eine vermisste Person bekannt. Aber in den Tagen darauf, leugneten die Regimeführer diese Zahlen.

Auf der anderen Seite ist in verschiedenen Städten eine große Zahl von Menschen unauffindbar und es gibt keine Informationen über ihr Schicksal. Augenzeugen berichten, dass die Leichname von Opfern im Schlamm gelassen und dass vom Regime nichts unternommen wird, um sie zu bergen. Man sucht nach Opfern und Vermissten mit einfachsten Mitteln.

Frau Rajavi erneuerte ihr Beileid für die betroffenen Menschen und rief die Öffentlichkeit dazu auf, in nationalem Maßstab zu kooperieren, um die Menschen, die von der Flut umzingelt werden, zu retten, die Vermissten zu finden und den Verletzten zu helfen. Sie forderte alle Menschen auf, besonders die Jugend, sich mit der Flut und ihren verheerenden Folgen zu befassen, indem in jeder Stadt, in den Quartieren und Dörfern Volksräte gebildet werden, weil das der einzige Weg sei, die Wirkungen einer alles zerstörenden Flut zu bewältigen.

Noch einmal betonte Frau Rajavi, dass die Ressourcen, die dem Volk von dem Corps der Revolutionsgarden und den Basidsch, der Armee und dem Regierungsapparat gestohlen worden seien, eben diesem Volk wieder zugänglich gemacht werden, damit es die Zerstörungen selbst reparieren und die Ausbreitung der Zerstörung verhindern kann.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran
27. März 2019