Tuesday, November 29, 2022
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Deutschland Daimler AG reduziert Beziehungen mit dem iranischen Regime auf ein Minimum

 Quelle: The Wall Street Journal
 
Der Vorstandsvorsitzende der Daimler AG, Dieter Zetsche, sagte am Mittwoch, dass der deutsche Autohersteller seine 30 prozentige Beteiligung an der iranischen Dieselmotorenproduktion als Teil einer Neustrukturierung der Geschäftsbeziehungen mit dem Land zurück ziehen wird.

„Im Hinblick auf die aktuelle politische Situation haben wir…die Geschäftsbeziehungen intensiv überdacht.“, sagte Zetsche vor Aktionären auf der jährlichen Gesellschafterversammlung.

„in Deutschland haben wir ebenfalls die geplante Lieferung von drei – achsigen Fahrzeugen zur zivilen Nutzung an den Iran zurück gezogen.“, sagte er. Zetsche sagte, dass die Geschäftsbeziehungen mit dem Iran nun auf ein „Minimum“ zurück gezogen werden und nur noch vertragliche Verpflichtungen erfüllt werden.

„Keine dieser Maßnahmen zielt direkt gegen das iranische Volk.“, ergänzte Zetsche. „Dennoch hat uns die Politik der aktuellen iranischen Führung dazu veranlaßt, die Geschäftsbeziehungen mit dem Land neu zu überdenken.“, ergänzte er.