Militärische Besetzung des Lagers ASHRAF – Mitteilung Nr. 80
NWRI – Während die internationale und nationale Empörung über das Massaker in Ashraf steigt und die seitens des IranischenWiderstands Veröffentlichung der geheimen Dokumente darüber Khamenei und seinen irakischen Söldner, Nouri Al-Maliki zornig macht, setzt die iranische terroristische Quds-Einheit ihre Handlanger ein, um mittels absurder Lügen die Angelegenheit zu kaschieren.
Letzte Nacht berichtete der durch das iranische Regime unterstützte TV-Sender, Sumeriyeh TV, unter Berufung auf Mullah Sadradin Ghobanji, einer der Söldner der Quds-Einheit: „Der Druck seitens des Europäischen Parlaments auf Irak, seine Truppen aus Ashraf abzuziehen, ist nicht akzeptabel.“
Er sagte auf eine abstruse Art und Weise: „…die irakischen Streitkräfte haben Dokumente und Waffen sowie die Gräber des irakischen Al-Qaida-Chefs ‚Abu Mosaeb Al-Zarghavi’ in Ashraf entdeckt.“
Er behauptete in einem seit dreißig Jahren bekannten Stil des iranischen Regimes, 12 führende Personen der Mojahedin hätten sich gestellt und von den irakischen Streitkräften verlangt, sich für die Befreiung weiterer Geiseln in Ashraf einzusetzen.
Am Ende hat er seinen wahren Sorgen Ausdruck verliehen und behauptet, es sei nicht richtig, dass der Irak zum Ausgangspunkt für Schäden gegen Nachbarländer gemacht werde.
Davor schrieb die von Al-Maliki kontrollierte Zeitung, Al-Sabah, am 16. April unter Berufung auf Adi Khadran, der Gouverneur von Khales und Mitgelid der Quds-Armee: „Die Bilder von 150 führenden Al-Qaida-Mitgliedern wurden in Form symbolischer Gräber in Ashraf entdeckt.“ Er fügte hinzu: „…die irakischen Streitkräfte konnten ein Lager von klein- und mittelkalibrigen Waffen finden, wo sich (auch) Ferngläser von Panzern und Raketen befanden.“
Dies sind abscheuliche Lügen, vor allem nachdem die Hohe Kommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte sagte: „…die Einzelheiten des Ereignisses vom 08. April haben gerade erst angefangen, ans Tageslicht zu kommen. Jeder, der exzessive Gewalt anwendet, muss zur Rechenschaft gezogen und juristisch belangt werden…“
Diese Stellungnahme lässt Al-Malikis Bande fürchten, wegen Verbrechens gegen die Menschlichkeit vor Gericht gezogen zu werden. Auch die weiter oben erwähnten Lügen sind längst erkannt worden, so dass die irakische Jugend ihre Regierung in immer zunehmenden Demonstrationen als „Al-Maliki, der Lügner“ bezeichnet. Verbrecher gegen die Menschlichkeit sowie Kriegsverbrecher können mit Lügen nicht vor Gerechtigkeit fliehen.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Irans
23. April 2011
