Monday, December 5, 2022
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Einführungsverbot gekaufter Medikamente ins Camp mit dem Ziel, Schwerverletzte qualvoll sterben zu lassen

Militärische Besetzung des Lagers ASHRAF – Mitteilung Nr. 78

Unter den 346 Verletzten vom 8. April sind 225 durch Kugeln und Handgranaten so verletzt worden, dass sie dringend Medikamente benötigen.

NWRI – Am Freitag, den 22.April, zwei Wochen nach dem blutigen Angriff auf ASHRAF, verboten die irakische Kräfte das Einliefern von Medikamenten und medizinischen Ausrüstungen ins Camp, obwohl diese die ASHRAF- Bewohner auf eigene Kosten mühsam besorgt hatten. Diese Medikamente sind für die Behandlung der Verletzten des Angriffs vom 8. April lebenswichtig, zumal den Camp-Bewohnern seit zwei Jahren mit üblen medizinischer Sanktionen die elementarsten medizinischen Behandlungen verweigert werden. Das Ziel des Mullah-Regimes und dessen irakischen Söldner ist offenbar, die Verletzten unter Druck zu setzen mit dem Ziel sie qualvoll sterben zu lassen.

 

Unter den 346 Verletzten des genannten Angriffs sind 225 durch direkte Schüsse und durch Splitter von Handgranaten verletzt worden. 21 der Verletzten befinden sich in Lebensgefahr, von denen sieben in das Krankenhaus der Amerikaner eingeliefert worden sind. Den weiteren Verletzten fehlen die nötigsten Behandlungen. Die fünf Verletzten, die nach oberflächlicher ambulanter Behandlung in den Krankenhäusern von Bagdad und Baghuba wieder ins Camp zurückgeschickt worden waren, leiden indessen unter gefährlichen Infektionen.  

Zu den Schwerverletzten, die sich in Lebensgefahr befinden, gehören Mansur Hadjian mit Schussverletzung der Lunge, und Mohammad Reza Rahimi, dessen Knie von einer Kugel total zerstört ist. Einige mit leichten Verletzungen leiden wegen mangelnder Hygiene und fehlender medizinischer Behandlungs-Möglichkeiten im Baghuba-Krankenhauses unter schlimmen Folgen und zusätzlich an Infektionen.

Die irakischen Kräfte behindern auch die Lieferung von notwendigen Komponenten für die Wasser- und Stromversorgungssysteme, – unter anderem Generatorenöl, Kühlgeräte, Filter, Wasserleitungen, elektrische Sicherungen und Batterien für die Dienstfahrzeuge.

Neben der Verweigerung der Medikamentenlieferung und der Wasser- und Stromversorgung haben die Söldner auch 25 arabisch-persische Wörterbücher entwendet.

Das Hindern am Zugang zu medizinischer Versorgung und zu Medikamenten fällt unter Kriegverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit, deren Verantwortliche vor Gericht gestellt und bestraft werden müssen.

Sekretariat des Nationalen Widerstandrat Irans
23. April.2011