Wednesday, November 30, 2022
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Die beiden Diktaturen in Teheran und Damaskus müssen für ihre Verbrechen in Syrien verantwortlich gemacht werden

NWRI – Jumana Mohamed Kheir, eine Vertreterin von syrischen Nichtregierungsorganisationen bei den Genfer Gesprächen, hat in einem Interview mit IranNTV (Simay Azadi) erneut die Solidarität des syrischen mit dem iranischen Volk zum Ausdruck gebracht und die  Verantwortlichkeit für die Verbrechen zum Thema gemacht, die von den beiden Diktaturen begangen worden sind, die in Teheran und Damaskus herrschen.

Kheir ist Verwaltungsdirektorin im Internationalen Institut für den Schutz von Frauen. Sie erklärte: „Die Verbrechen, die vom syrischen und vom iranischen Regime begangen wurden… werden nicht verjähren. Als Nichtregierungsorganisationen unterstützen wir die Opfer dieser Verbrechen in dem Streben danach, dass diese Regime zur Verantwortung  gezogen werden“.
Zu Beginn des Interviews äußert Jumana Mohamed Kheir: Ich bin Verwaltungsdirektorin im Internationalen Institut für den Schutz von Frauen und eine Vertreterin der syrischen Zivilgesellschaft in Genf. Das iranische Regime ist ein Feind des syrischen Volkes, besonders mit seiner Unterstützung fundamentalistischer schiitischer Milizen, die Frauen und Kinder umbringen“.
Sie ergänzt: „Es ist eine Tatsache, dass wir in den Nichtregierungsorganisationen dazu aufrufen, sich für das iranische Volk und seine Zivilgesellschaft zu engagieren auf allen Gebieten und unabhängig von konfessionellen Einteilungen“.
 Jumana Muhammad Kheir war Zeugin bei dem Massaker von 1982 in Hama, das unter der Diktatur von Hafez al-Assad ausgeführt wurde. Auf eine Frage, die sich auf die Verantwortlichkeit der Täter bei diesen Verbrechen bezog, antwortete sie: „Die Verbrechen, die von dem syrischen und dem iranischen Regime begangen wurden, …sind Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die nicht verjähren, und die Opfer müssen gegen die Kriminellen klagen. Wir in den Nichtregierungsorganisationen hoffen, dass sie ihr Recht bekommen und wir  unterstützen sie bei der Reise bis dahin, wo sie es bekommen. Wir verurteilen diese Verbrechen und wir sehen Ähnlichkeiten zwischen den Verbrechen, die in Syrien und im Iran begangen worden sind. Dies ist eine Gelegenheit für einen Dialog und ein Bündnis zwischen den Völkern im Iran und in Syrien, gleichgültig, wie stark die Einigkeit ist, die zwischen ihren Regierungen existiert“.
Die Verwaltungsdirektorin des internationalen Instituts für den Schutz von Frauen äußerte am Schluss des Interviews: „Wir sagen zu unseren iranischen Brüdern und Schwestern, dass wir die ältesten Völker in der Region sind. Eine lange und vielfältige Vergangenheit hat uns aneinander gebunden und wir schauen auf euch, wie ihr eine Zukunft erbaut, die auf Gerechtigkeit und eine gute Nachbarschaft gegründet ist abseits aller konfessionellen Einteilung. Wir laden euch ein, gegen das Säen und Ausbreiten der konfessionellen Spaltung in der Region zu kämpfen. Die Beziehungen zwischen den Völkern gründen sich auf wechselseitige Interessen und auf Politik und nicht auf Religion oder andere Zuordnungen“.
Ganz zuletzt sagte sie: „Noch einmal danken wir Ihnen, dass wir uns als NROs die Gelegenheit gegeben haben, zur Schwesternation im Iran zu sprechen“.