Saturday, December 3, 2022
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Geschäfte mit dem Iran sind gleichbedeutend mit Geschäften mit Chamenei und den Revolutionsgarden

Iran, Terrorismus und der Aufstieg der Revolutionsgarden als Finanzimperium

Im letzten Jahrzehnt fiel ein erheblicher Teil der iranischen Wirtschaft unter den Besitz des obersten Führers, die als „Privatisierung“ getarnt wurde. 

Die treibende Kraft hinter diesem steigenden Einfluß der Bereiche von Chamenei sind die Islamischen Revolutionsgarden, die über die iranischen wirtschaftlichen Ressourcen herrschen. Das schreibt Alireza Jafarzadeh, der stellvertretende Leiter des Washingtoner Büros des Nationalen Widerstandsrates Iran auf foxnews.com am 8. März. In dem Artikel heißt es:

Die sogenannte Privatisierung erreichte im Iran 2005 einen Wendepunkt, als der oberste Führer Ali Chamenei und die Revolutionsgarden die Vision von Chamenei für das Regime komplett – oder zumindest fast – umsetzten. Zu diesem Zeitpunkt begann Chamenei, die gesamte iranische Wirtschaft umzubauen, vor allem die Besitzverhältnisse auf breiter Basis in Industrien und Institutionen zu verändern.

Diese Form wurde das erste Mal im Mai 2005 durch eine offizielle Direktive offensichtlich. Die Regierung wurde angewiesen, 80 Prozent seiner Unternehmen in „öffentliche Nicht – Regierungs-, Private- und Kooperationssektoren“ bis zum Ende 2009 umzuwandeln. Zu den Unternehmen zählten große Minen, Primärindustrie (inkl. Öl- und Gasförderung), ausländischer Handel, Banken, Versicherungen, Stromerzeugung, Post, Straßenbau, Schienenbau, Fluglinien und Schiffslinien. Man geht davon aus, dass fast 12 Milliarden US Dollar an Wert in den Jahren von 2005 bis  2008 umgewandelt wurden.

Die Profiteure dieser Umwandlung waren das Büro von Chamenei und seine verschiedenen Tentakel, darunter die dominante Setad, die Streitkräfte und die berüchtigten Bonyads und Stiftungen. Diese Institutionen übernahmen quasi die Leitung über alle Entscheidungsträger, die Mechanismen der Legislative und des Geheimdienstes und sie bekamen einen erheblichen Teil des Budgets zur Verfügung gestellt. Die daraus resultierenden Machtzentren agieren mittlerweile als zentrale Spieler und sie sind die Türöffner für westliche Firmen zur iranischen Wirtschaft.

Der neue veröffentlichte Artikel über das Finanzimperium der Revolutionsgarden mit dem Titel: „Wie der oberste Führer und die Revolutionsgarden das Volk ausrauben und den internationalen Terrorismus fördern“, vom US Büro des Nationalen Widerstandsrat Iran zeigt 14 wirtschaftliche Machtzentren auf, welche direkt oder indirekt von Chamenei, den Revolutionsgarden oder ihren Verbündeten kontrolliert werden. Alleine die Setad Holding hat laut einer Kalkulation von Reuters einen Wert von rund 95 Milliarden US Dollar. All diese Institutionen sind von Steuern befreit und einige bekommen sogar jährliche Zuschüsse von der Regierung.

Der oberste Führer und Revolutionsgarden kontrollieren so mindestens 50 Prozent des Bruttoinlandsproduktes des Iran.

Doch wohin gehen die Gewinne? Sie enden bei der Finanzierung des Konfliktes in Syrien, dem Terrorismus und dem Glaubenskrieg im Irak, dem Krieg im Jemen und den Raketenprogrammen, im Sicherheitsapparat des Iran und in fundamentalistischen Operationen in aller Welt. Am Ende dient die nationale iranische Wirtschaft vor allem dazu, die heimische Unterdrückung, die Kriege, den Export von Terrorismus und Fundamentalismus zu finanzieren.

Teheran spendet alleine zwischen 15-20 Millionen US Dollar für den Krieg in Syrien und mindestens 1 Milliarde für Gehälter und Sold für seine Verbündeten. Der Kommandeur der Qods Einheiten in den Revolutionsgarden, Quassem Soleimani, gab Millionen Dollar im Irak aus, um dort schiitische Milizen zu gründen und den Glaubenskrieg zu forcieren. Mindestens eine Million Dollar ging an die Hisbollah im Libanon und 1,3 Millionen Dollar gingen im Jahr von Teheran in die Koffer der Hamas.

Westliche Firmen, die mit dem Iran Geschäfte machen, denken, sie machen Deals mit dem „privaten Sektor“. In Wirklichkeit steht hinter den offiziellen Banken und Unternehmen jedoch nur ein Netz von Institutionen, die von den Revolutionsgarden kontrolliert werden.

Die Unternehmen, Regierungen und Bürger des Westens, die sie repräsentieren, kann diese Realität nicht verwehrt werden. Diejenigen, die heute die iranische Wirtschaft leiten, sind die gleichen Personen, welche das iranische Volk unterdrücken und den Export von Terrorismus und Fundamentalismus betreiben, welcher den Westen bedroht.

Wenn man Geschäfte mit dem Iran macht, macht man Geschäfte mit Chamenei und den Revolutionsgarden.

Die Trump Administration hat eine einzigartige Möglichkeit, den Revolutionsgarden ihre Ressourcen zu entziehen und seine Profite zu limitieren. Sie kann direkt die Finanzierung des Terrorismus stoppen, indem sie die Revolutionsgarden zu dem erklärt, was sie sind: Eine ausländische terroristische Organisation.

Der Kongreß wird ihn darin sicherlich über Parteigrenzen hinweg unterstützen.