Wednesday, November 30, 2022
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Die irakische Regierung leugnet auf absurde Weise, um Konsequenzen zu vermeiden, den Plan, die Geiseln von Ashraf auszuliefern

  • Die Geiseln sind zur Übergabe an das iranische Regime nach al-Amara gebracht worden
  • Die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen sollten sofort intervenieren, um die Auslieferung zu verhindern

Massaker in Ashraf – Meldung Nr. 39 – Dringend
Nach Enthüllungen von Einzelheiten zu der Haft und dem Aufenthaltsort der sieben Geiseln erklärte der Sprecher des irakischen Premierministers, Ali al-Moussavi, in einem absurden Versuch, internationale Konsequenzen dieses auf Geheiß des iranischen Regimes begangenen ungeheuren Verbrechens zu vermeiden: „Die Regierung des Irak beabsichtigt nicht, Bewohner Ashrafs Teheran zu übergeben.“

Das Mullah-Regime unterstützte mit seinen Medien und Nachrichtenagenturen diese Leugnung, ersichtlich, um seinen Plan weiter verfolgen zu können. Wenn Maliki und seine Regierung die Auslieferung nicht bezwecken, dann sollten sie die sieben Mitglieder der PMOI, die sie am 1. September zur Auslieferung an den Iran festnahmen, sofort freigeben und zurückkehren lassen.

Auf folgende Weise wird der Sprecher Malikis widerlegt: Am Dienstag, den 10. September, wurden die sieben Geiseln nachmittags mit vier Hubschraubern des Amts des Premierministers unter äußerstem Begleitschutz von Bagdad nach al-Amara, in den Süden des Irak, gebracht, um von dort an den Iran ausgeliefert zu werden. Die Provinz al-Amara unterliegt dem umfassenden Einfluß und der Kontrolle der terroristischen Quds-Truppe. Am 1. September hatten die irakischen Truppen die Verhafteten auf einer Route, die ganz und gar von den irakischen Truppen kontrolliert wird – in zwei Fahrzeugen, die den Bewohnern gehören – auf die andere Seite des Walls gebracht, der seit 2011 von den irakischen Truppen besetzt gehalten wird. Dann brachten sie die Geiseln in anderen Fahrzeugen nach Bagdad. Vor ihrem Transport nach al-Amara hatten sich die Geiseln unter der Kontrolle des Oberbefehlshabers der Streitkräfte des Amts des Premierministers befunden; sie waren in einem dem Bagdader Flughafen nahen Gelände festgehalten worden.

Alle Geiseln sind „geschützte Personen“ im Sinne der 4. Genfer Konvention. Der Hohe Kommissar der Vereinten Nationen für Flüchtlinge hat sie als Asylbewerber und „Personen mit Anspruch auf Fürsorge“ – mit Anspruch auf internationalen Schutz – anerkannt.

Der iranische Widerstand fordert den Präsidenten und den Außenminister der Vereinigten Staaten, den Generalsekretär und den Hohen Kommissar für Flüchtlinge der Vereinten Nationen – sie alle sind direkt verantwortlich für die Sicherheit der Geiseln – auf, sofort zu intervenieren, um die Auslieferung der Geiseln seitens der irakischen Regierung an das Mullah-Regime zu verhindern und ihre sofortige Freilassung zu veranlassen.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran

11. September 2013