Saturday, November 26, 2022
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Die iranische Opposition vergleicht ihren Kampf mit der amerikanischen Revolution | Fox News

Von Eric Shawn, Fox News: Die Leiterin der iranischen Opposition vergleicht ihr Ziel, das Regime in Teheran zu stürzen, mit dem amerikanischen Krieg um die Unabhängigkeit  von Großbritannien,

mit dem Kampf um die Beseitigung der Sklaverei in den USA und mit der Entstehung der Bürgerrechtsbewegung in den 1960er Jahren.  

„Ich bin zuversichtlich, dass der iranische Widerstand, der den erprobten Werten fortgeschrittener Gesellschaft nacheifert, sein Ziel eines freien,  prosperierenden, demokratischen und atomwaffenfreien Iran erreichen wird“, erklärte Maryam Rajavi, das Oberhaupt des Nationalen Widerstandsrats Iran in einem Exklusivinterview mit Fox News,

 

„Die Erfahrung ist vorhanden, darunter die aus der Geschichte der Vereinigten Staaten, so etwa George Washington und das amerikanische Volk, das sich entschlossen hat, sich gegen den Kolonialismus zu erheben, um Unabhängigkeit zu erlangen, oder Abraham Lincoln und der Preis, den er gezahlt hat, und der Krieg, den er gewagt hat, um die Sklaverei zu beseitigen, und der Preis, den das amerikanische Volk in den Zeiten von Martin Luther King für die Bürgerrechte gezahlt hat, und der Kampf des amerikanischen Volkes für die Freiheit der Frauen“, meint sie.

 

„Das sind alles historische Erfahrungen und ich bin deshalb zuversichtlich. Meine Erfahrung und die des iranischen Volkes sagen uns, dass, wenn ein Volk, eine Nation sich dazu entschließt, zu kämpfen und den Preis zu bezahlen für die Rechte, die es verdient, nämlich auf Demokratie, Freiheit und Gleichheit, wenn es sich dazu entschließt, hierfür zu kämpfen und den Preis zu bezahlen für Werte, die in der Geschichte aller menschlichen Gesellschaften und im Fortschritt der menschlichen Gesellschaft leuchten, so wird es das sicherlich erreichen“.

 

Rajavi, die ihren Sitz in der Nähe von Paris hat, ist die Leiterin der größten iranischen Widerstandsgruppe, die gegen das derzeitige Regime in Teheran opponiert. Sie ruft zum Regimewechsel auf, zu freien demokratischen Wahlen und einem Iran ohne Atomwaffen. Die Gruppe hat eine riesige stundenlange Kundgebung in der vergangenen Woche abgehalten, in der eine Vielzahl von Sprechern, darunter viele prominente frühere Beamte der US Regierung, auch zu einem demokratischen Iran aufgerufen haben und zu schärferen Grenzziehungen für Teheran im Hinblick auf das Fristende für ein Atomabkommen, das am 20. Juli bevorsteht.

 

Es war Rajavis Gruppe, die als erste das Ausmaß des geheimen Atomwaffenprogramms im Jahr 2002 bloßstellte.

 

„Wenn es die Enthüllung des Iranischen Widerstands nicht gegeben hätte, würden die Mullahs heute die Bombe haben“, sagt Rajavi. Sie meint auch, dass dem Iran nicht das Recht auf Urananreicherung eingeräumt werden solle, das als Teil des Abkommens erwartet wird trotz sechs Resolutionen des UN Sicherheitsrats, die besonders dies untersagen.

 

„Ich glaube, dass jede Möglichkeit, die man den Mullahs in die Hände gibt, für sie den Weg ebnet, sehr schnell das zu erlangen, was sie haben möchten (Nuklearwaffen), und dies zu einer Zeit ihrer Wahl“.

 

Die iranische Regierung hat den Rat als „terroristische Gruppe” gebrandmarkt, als „Kult“ und behauptet, seine Darstellung ihres Atomprogramms sei an den Haaren herbeigezogen.

Im Anschluss an die Kundgebung des Rats in Villepinte, Frankreich, wurde ein Sprecher des französischen Außenministeriums von Associated Press zitiert, der die Gruppe für „ihre gewaltsamen und undemokratischen Vorstellungen“, ihre „Kultförmigkeit“ und ihre „gezielte Kampagne für Einfluss und Desinformation“ kritisierte.

Rajavi bezeichnete, wie berichtet wird, diese Äußerungen „ein Geschenk an die Mullahs”. Der frühere französische Außenminister Bernhard Kouchner, der an der Kundgebung teilgenommen hat, sagte gegenüber AP, er „schäme sich“ für die Erklärung der Regierung. 

In ihrem Interview mit Fox News wies Rajavi die Kritik der iranischen Regierung zurück und nannte sie „aberwitzig“.

„Mein Aufruf an das iranische Volk war immer, sich der religiösen Diktatur nicht zu unterwerfen“, erklärt sie.

„Wir haben einen Ausdruck in Farsi, der besagt, ‚eine Viper gebiert niemals eine Taube‘. Aus den Mullahs und der Diktatur der Kleriker wird niemals ein Gemäßigter hervorgehen. Der iranische Widerstand hat das immer wieder in all den vergangenen 25 Jahren gesagt und es hat sich jedes Mal als richtig erwiesen“.

Eric Shawn ist Chefsprecher und führender Korrespondent für FOX News Channel (FNC). Er moderiert “America’s News Headquarters” am Sonntag von 12:00 bis 13:00 ET und “Sunday Morning Futures with Maria Bartiromo.” Er moderiert häufig während der Woche im Fox News Channel und berichtet über Politik, Terrorismus und Außenpolitik. Shawn hat seit 1992 Live Berichterstattungen von den Nationalkonventen sowohl der Demokratischen als auch der Republikanischen Partei gemacht.