Wednesday, December 7, 2022
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Die nuklearen Ambitionen des iranischen Regimes und der IAEA Report


Anlage zur Urananreicherung in Fordow im Iran

Die Atomaufsichtsbehörde der Vereinten Nationen und Atomexperten sind besorgt über die Aktivitäten des iranischen Regimes im Nuklearbereich; manche von ihnen warnen, dass das Mullah Regime nur noch Monate vom erfolgreichen Bau einer Atomwaffe entfernt ist.
Im Verlauf einer Online Konferenz, die der Nationale Widerstandsrat Iran abgehalten hat, hat Dr. Olli Heinonen, der frühere stellvertretende Generaldirektor der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO), gesagt, er glaube, das iranische Regime verfüge über genügend Komponenten, um funktionierende Atomwaffen herzustellen.

„Der Iran hat nicht nur die Zahl der Zentrifugen erhöht, sondern auch etwa eine Tonne niedrig angereichertes Uran produziert und bis zu 4,5 Prozent angereichert. Das genügt zurzeit, um eine atomtechnische Vorrichtung zu erstellen, mit der der Iran, wenn er will, sie weiter zu einem Niveau von 90 Prozent anreichern kann. Zugleich hat der Iran zusätzliche Zentrifugen installiert und er testet neue Modelle von Zentrifugen. Wenn die 2000 Zentrifugen wieder zusammengestellt werden, wird das die iranischen Anreicherungskapazitäten verdoppeln. Es wird die Zeit des Durchbruchs – die Zeit, die benötigt wird, um hoch angereichertes Uran für eine Atomwaffe zu produzieren – auf vielleicht zwei oder drei Monate bringen“, erklärte er.
In der vergangenen Woche hat die IAEO in einer Erklärung an ihre Mitgliedstaaten, die an die Presse durchgesickert ist, bestätigt, dass das iranische Regime alle seine Verpflichtungen und Beschränkungen nach den Bestimmungen des Atomvertrags von 2015 mit den Weltmächten, formell unter der Bezeichnung Gemeinsamer Umfassender Maßnahmeplan oder JCPOA bekannt, verletzt hat. Diese Erklärung ist eine Bestätigung für die vom Iranischen Widerstand seit langem vertretenen Position, dass die Mullahs den Bau einer Atombombe forcieren wollen, um ihre Herrschaft zu verlängern, und dass das, wenn die internationale Gemeinschaft nur zusieht, zu einer riesigen humanitären Katastrophe führt.
Der Report der IAEO enthüllt, dass die Lagerung von angereichertem Uran durch das Regime fast um das Achtfache über der Grenze liegt, die im JCPOA festgelegt wurde. Das Regime hat diese Maßnahme umgehend bestätigt. Kazem Gharib Abadi, der permanente Botschafter des Regimes bei den internationalen Organisationen in Wien, Österreich, bekräftigte das, was im neuesten Bericht der IAEO steht, indem er sagte: „Das neueste Dokument der IAEO bestätigt, dass der Iran seine frühere Entscheidung umsetzt, alle seine Verpflichtungen nach den Bestimmungen des JCPOA zu suspendieren“.
Dazu erklärte Herr Alireza Jafarzadeh, der stellvertretende Leiter des Vertretungsbüros des Nationalen Widerstandsrats Iran in den USA (NCRI-US) in einem Interview mit CNSNEWS: „Diesem Regime hätten niemals Anreicherungsmöglichkeiten erlaubt noch irgendeine Fähigkeit zu Forschung und Entwicklung im Atomsektor eingeräumt werden dürfen, gleichgültig unter welchem Vorwand“.
„Alle Pfade des iranischen Regimes zu spaltbarem Material müssen unwiderruflich blockiert werden und das Programm für ballistische Raketen, das den Zweck hat, diese mit Atomsprengköpfen auszustatten, muss vollständig abgebaut werden“.
„Die IAEO sollte das Regime unter die Entscheidungsgewalt des UNO Sicherheitsrat stellen, um die Wiederherstellung aller UNO Sanktionen auszulösen“, fügte er hinzu.
Das iranische Regime hat begonnen, die Erfüllung seiner Verpflichtungen nach dem JCPOA zu verringern, um die europäischen Länder zu erpressen, dem Regime dabei zu helfen, den US Sanktionen zu entgehen, die verhängt wurden, nachdem Präsident Trump aus dem Atomvertrag ausgestiegen ist, wobei er sich auf das verhängnisvolle Verhalten des Regimes bezog. Die europäischen Unterzeichnerstaaten haben jedoch sehr gezögert, das Regime zur Verantwortung zu ziehen. Das Regime verschwendet nationale Ressourcen für sein Atomprogramm, während dort täglich Menschen ihr Leben verlieren und mit Armut und Hunger zu ringen haben. Aber das Regime braucht eine Atombombe, um sein Leben zu verlängern, deshalb gibt es ihr Vorrang gegenüber der Gesundheit der Bevölkerung.
Das Mullah Regime hat sich niemals ganz dem JCPOA gefügt. Ali Akbar Salehi, der Chef der Atomorganisation des Regimes, hat zugegeben, dass er bei den Atomverhandlungen mit den P5+1 über die Anlage in Arak gelogen hat und dass er auf Anordnung von Khamenei einiges von der untersagten Ausstattung, die sie gekauft hatten, verheimlicht hat. (Das staatliche Fernsehen Kanal 4 brachte das am 22. Januar 2019).
Im April 2020 erklärte Salehi außerdem: „Aktivitäten im Atomsektor, Forschung und Entwicklung über den atomaren Energiezyklus, die Umwandlung von Uran und die Anreicherung (Produktion und Lagerung) werden ohne jegliche Einschränkungen weitergeführt“.
Salehis Äußerungen lassen erkennen, dass das iranische Regime niemals sein verdecktes Atomwaffenprojekt aufgegeben hat und dass es weiter falsche und irreführende Informationen weitergibt, während es seine illegalen Atomaktivitäten beschleunigt, wobei es auch von der globalen Coronavirus Krise profitiert.
Angesichts einer unruhigen Gesellschaft und des internationalen Drucks wegen seines Terrorismus hält das Mullah Regime an seinen atomaren Ambitionen fest.