Saturday, December 3, 2022
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Die Politik der Vertreibung und des demographischen Wandels in Syrien durch das iranische Regime und Assad

NWRI – Zwangsvertreibung und eine Politik des demographischen Wandels sind Kennzeichen des Assad Regimes und seine Paramilitärs und Verbündeten bedrohen so die nationale Identität und die soziale Struktur Syriens. Das Büro für rechtliche Studien in Syrien von der Nationalen Syrischen Koalition gab dies bekannt.

Die Organisation erklärte am 16. Juni 2017, dass die Strategie des Assad Regimes den Pfad für Projekte des klerikalen Regimes öffnet, welches Schiiten organisiert und anzieht, indem man religiöse Ansichten verletzt und vom wahren Konflikt in Syrien – dem Kampf gegen die Tyrannei – ablenkt und statt dessen einen Konflikt zwischen Sunniten und Schiiten anfeuert. Die Schiiten werden als Treibstoff mißbraucht, um die Expansionsprojekte und den Einfluß des iranischen Regimes in der Region voran zu treiben.  

In der Erklärung heißt es weiter, dass Zwangsvertreibung ein gemeinsamer Punkt zwischen dem Assad und dem iranischen Regimes sind, obwohl ansonsten jeder seine eigenen Ziele und Motivationen hat. Assad will den Kern der syrischen Revolution zerstören und die gesamte Kontrolle über Syrien erhalten und der Iran will den demographischen Wandel nutzen, um seine Präsenz zu sichern und auszubauen. Der Iran fördert dies durch seine bewaffneten Einheiten wie die Qusayr und Western Qalamoun oder er versucht es mit sanfteren Methoden, indem er Projekte finanziert oder in sie investiert und so die religiösen und sozialen Kontakte verstärkt.