Wednesday, February 1, 2023
StartNachrichtenMenschenrechteDie Quds-Truppe plant einen neuen Angriff auf Camp Liberty auf Befehl Khameneis

Die Quds-Truppe plant einen neuen Angriff auf Camp Liberty auf Befehl Khameneis

Am Vorabend von Rohanis Besuch der Vollversammlung der Vereinten Nationen

Nach Berichten aus dem Iran hat Khamenei die Quds-Truppe beauftragt, weitere Raketenangriffe auf die iranischen Flüchtlinge – Mitglieder der PMOI – in Camp Liberty zu unternehmen. Die Angriffe sollen am Vorabend der Reise des Regime-Präsidenten Rouhani nach New York zur Teilnahme an der Vollversammlung stattfinden, die in der zweiten Hälfte des September beginnen soll; der Angriff soll davor durchgeführt werden.

Nach der Show der Präsidentenwahl sieht sich das geistliche Regime mit einer kritischen Situation konfrontiert. Es ist sehr geschwächt. Es sieht sich getrieben, seine Opposition dahinzumetzeln. Die tödliche Attacke vom 15. Juni war so geplant, daß sie gleichzeitig mit der Bekanntgabe des Wahlergebnisses stattfand. Der endgültige Befehl dazu kam vom Khamenei am Ende der Wahlperiode, am 14. Juni.

Darüber hinaus hat die Botschaft des Regimes in Bagdad die irakische Regierung und im besonderen das Unterdrückungskomitee im Amt des Premierministers des Irak verpflichtet, den Druck auf Camp Liberty zu erhöhen und die Befriedigung lebensnotwendiger Bedürfnisse der Bewohner zu verhindern.

Trotz der drei Raketenangriffe mit ihren 10 Toten und 170 Verletzten verwehrt die Regierung des Irak auf Geheiß des Regimes in Teheran ein Mindestmaß von Sicherheitsmaßnahmen in Camp Liberty. In seiner Erklärung vom 5. April 2013 enthüllte der iranische Widerstand: „Moslehi (der damalige Geheimdienstminister) unterstrich in dem Bericht, den er nach seiner Reise in den Irak dem Büro Khameneis erstattete, Maliki und Faleh al-Fayyaz hätten zugesichert, dass die Rückkehr der Stellwände, eine Ausdehnung des Lagergeländes, Bautätigkeit und die Beschaffung von Sandsäcken weiterhin verwehrt werden würden.“ Wären die Stellwände nicht entfernt worden, so wäre die Zahl der Toten und Verletzten bei den früheren Raketenangriffen (die Opfer wurden größtenteils in ihren Unterkünften von Schrapnells getroffen) erheblich kleiner gewesen. Wären Helme und Schutzwesten nach Liberty gebracht worden, so wären die an Kopf und Brust Getroffenen nicht verwundet worden.

Auch die früheren Anordnungen eines Angriffs auf Liberty kamen von Khamenei. Die Durchführung der Angriffe und die Abstimmung mit der Regierung des Irak übertrug man der Quds-Truppe und der Botschaft des Regimes in Bagdad. Der Transport der Munition und der Einsatzgruppen wurde vom irakischen Ministerium des Inneren finanziert. Die Geschosse und Geschütze waren alle in einer Fabrik hergestellt worden; ihr Transport war aufwendig. Am 25. Juni legte der iranische Widerstand einen Video-Clip vor, der aus dem Inneren des Landes zu ihm gekommen war. Die Tonspur dieses Films war an dem Ort des Abschusses der Raketen von der irakischen Polizei nach dem Angriff des 15. Juni hergestellt worden. Das Amt des Premierministers hatte den Film der Botschaft des Regimes übergeben. Er zeigte, daß die Operation in Zusammenarbeit mit der Regierung und der Sicherheitskräfte des Irak unternommen und geplant worden war. Nach diesem Material waren vorweg in einem unfertigen Gebäude Geschützbasen errichtet worden. Die Angreifer hatten genug Zeit und Seelenruhe für die Durchführung des Angriffs und den folgenden Abzug. Alle Anzeichen deuten auf die böse Absichte der Regierung des Irak, den Bewohnern auch in Zukunft Ähnliches anzutun.

Angesichts der direkten Verantwortung der Regierung der Vereinigten Staaten und der Vereinten Nationen für die Sicherheit und das Wohlergehen der Bewohner von Camp Liberty fordert der iranische Widerstand sie erneut auf, die Maßnahmen zu ergreifen, die notwendig sind, damit alle Bewohner nach Ashraf zurückkehren können, sowie die nötigsten Sicherheitsmaßnahmen in Camp Liberty zu ergreifen, um eine weitere menschliche Katastrophe in Camp Liberty zu verhindern. In der gegenwärtigen Situation, in der es am Tage liegt, daß Koblers Versprechen einer raschen Umsiedlung eine Täuschung war, bedeutet jegliche Verzögerung der Rückkehr nach Ashraf Beihilfe zu einem weiteren Gemetzel an den Bewohnern.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran

19. August 2013