Sunday, February 5, 2023
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Die religiöse Diktatur plant massiven Betrug bei der Wahlmaskerade

Während alle Vorzeichen darauf deuten, daß das iranische Volk die Wahl massiv boykottieren wird, haben sich die Revolutionären Garden und die Ministerien für Nachrichten und für Inneres gemeinsam mit Geheimdiensten im Amt Khameneis versammelt, um unter seiner persönlichen Aufsicht eine massive Wahlfälschung zu begehen.

Die Nachrichtenagentur Mehr – die mit dem Ministerium für Nachrichten des Regimes verbunden ist – begann, den Boden für diese Wahlfälschung zu bereiten. Sie erklärt seit Donnerstag- Nachmittag: „Die Teilnahme des Volkes an der Präsidentenwahl hat die Marke von 80% überschritten.“

Die Wahlurnen werden mit doppelten und gefälschten Stimmen gefüllt. Dabei werden Millionen von Personalausweisen bereits verstorbener Personen benutzt. Mit gefälschten Stimmen gefüllte Wahlurnen werden bereits zu den Wahllokalen gebracht. Während der Stimmenzählung in den sog. Stimmensammlungs-Räumen des Mullah-Regimes werden die Zahlen der wirklichen Wahlteilnehmer um das Vier- oder Fünffache vermehrt.

Dabei haben sich ranghohe Mitglieder des Regimes auf beispiellose und lächerliche Forderungen verlegt, z. B.: „Das Wählen ist ebenso Pflicht wie das Morgengebet“. „Wer an der Wahl nicht teilnimmt, wird ganz gewiß in die Hölle kommen.“ Darin zeigt sich ihre Furcht vor dem landesweiten Wahlboykott.

Khamenei sagte am Mittwoch, den 12. Juni in einem vorgeblichen Eingeständnis der Art, wie das Volk das Mullah-System haßt: „Meine erste und wichtigste Empfehlung geht auf ein sensationelles Ergebnis an den Wahlurnen. Einige möchten nicht gewillt sein, das Islamische Establishment zu unterstützen, doch sie wollen ja auf jeden Fall ihr Land unterstützen. … Es sollte jeder kommen.“

Ausländische Beobachter sagen – den Behauptungen und Übertreibungen des Regimes entgegen – eine niedrige Beteiligung an dieser Wahl voraus. „Le Figaro“ zitierte am Donnerstag, den 13. Juni seinen besonderen Korrespondenten im Iran dahin, es gebe „Streiks an den Wahlurnen“ sowie „Passivität“ der Jugend. „Le Monde“ schrieb an demselben Tag, diese Wahlen würden „von Ali Khamenei kontrolliert und bis ins Einzelne organisiert“. „Schließlich endet eine lahme Wahlkampagne ohne Sensation und ohne Interesse der Öffentlichkeit.“

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran

13. Juni 2013