Sunday, February 5, 2023
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Die terroristische Quds-Truppe plant einen weiteren Angriff auf Camp Liberty

  • Die Bewohner müssen dringend nach Ashraf zurückkehren
  • Die irakische Regierung stellt sich gegen die Überführung von Schutzwesten und Helmen von Ashraf nach Liberty

Aus dem Iran stammenden Berichten zufolge beabsichtigt die terroristische Quds-Truppe einen weiteren Angriff auf Camp Liberty mit Raketen und Mörsern in den nächsten Tagen. Dabei sollen ihr irakische Truppen auf Befehl Al-Malikis helfen, ein neues Massaker zu begehen.

Der Raketenangriff des 9. Februar, der sieben Tote und mehr als 100 Verletzte hinterließ, wurde auf Befehl Khameneis und in Zusammenarbeit mit der irakischen Regierung verübt. Wenige Stunden nach diesem kriminellen Angriff erklärte die irakische Regierung, sie könne Raketenangriffe auf Camp Liberty nicht verhindern; damit enthüllte sie ihre Absicht, ein weiteres Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu begehen.

Gestern, am 6. März, zitierte IRNA, die staatliche Nachrichtenagentur des Iran, wie folgt Adnan Assadi, den Exekutivdirektor des irakischen Innenministeriums: „Wir sehen keine Grenze für die Ausweitung unserer Kontakte mit dem Iran und glauben, daß wir in allen Gebieten zu guter und zunehmender Zusammenarbeit kommen sollten.“ Offensichtlich um den Boden für das nächste Massaker an den Mitgliedern der „Organisation der Volksmojahedin des Iran (PMOI)“ im Irak zu bereiten, erklärte er: „Diese sind Verräter des irakischen und iranischen Volkes und ihre Mörder; ihre Anwesenheit bedroht die Sicherheit und Stabilität des Irak.“

Am Tage davor versuchte ein Sprecher des Außenministeriums des klerikalen Regimes, die Länder einzuschüchtern, die den Bewohnern Libertys Asyl zu gewähren willens sind; er bezeichnete die Mitglieder der PMOI als Belastung für Stabilität und Sicherheit.

Die ominösen Pläne des klerikalen Regimes, Liberty ein weiteres Mal anzugreifen, werden ausgearbeitet, während die irakische Regierung sich weigert, die für ein Minimum von Schutz elementar wichtigen Gegenstände wie Schaufeln und Spitzhacken ins Lager zu lassen. Ein Vertreter der irakischen Regierung erklärte am 6. März offiziell, das Amt des Premierministers sei gegen die Überführung von Schutzhelmen und –westen und sogar Sandsäcken von Ashraf nach Liberty zur Errichtung von Schutzräumen.

Der iranische Widerstand warnt erneut vor einem weiteren Massaker in Camp Liberty und fordert die Regierung der Vereinigten Staaten sowie den Sicherheitsrat und den Generalsekretär der Vereinten Nationen zu Maßnahmen auf, die die sofortige Rückkehr der Bewohner nach Ashraf ermöglichen. Dies liegt im Rahmen ihrer Verpflichtung auf den Schutz der Sicherheit und des Wohlergehens der Bewohner Libertys.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
7. März 2013