Friday, December 2, 2022
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Die U.S zahlen, wie verlautet, Milliarden an Firmen, die Geschäftsbeziehungen zum Iran unterhalten

Die Vereinigten Staaten zahlen, wie verlautet, Milliarden an Firmen, die Geschäftsbeziehungen zum Iran unterhalten

Washington (Agenturen) – Die Regierung der Vereinigten Staaten hat, während sie jetzt auf strengere Sanktionen gegen Teheran drängt, in den vergangenen zehn Jahren 107 Milliarden $ an amerikanische und ausländische Firmen gezahlt, die mit dem Iran Geschäfte machen – viele davon im Energiesektor; so berichtet die New York Times in ihren Sonntagsausgaben.

Trotz der Strafandrohung an Firmen, die Verträge mit den USA anstreben, während sie zugleich mit dem Iran handeln, haben nach Auskunft der Times mehrere Administrationen vergeblich darum gekämpft, auf ausländische Firmen und Übersee-Vertretungen amerikanischer Gesellschaften Autorität auszuüben.

Von den 74 Gesellschaften, die nach Einsicht der Zeitung zugleich mit der US-Regierung und dem Iran handeln, arbeiten nach wie vor 49 mit dem Iran zusammen und haben kein Ende der Geschäftsbeziehungen angekündigt.

Die Times analysierte verschiedene Berichte, Geschäftsabschlüsse und andere Dokumente und kam zu dem Ergebnis, daß viele von diesen Gesellschaften in den wichtigsten Bereichen der iranischen Wirtschaft engagiert sind.

Mehr als zwei Drittel der staatlichen Mittel gingen an Firmen, die in der iranischen Energie-Produktion engagiert sind. Der Energiebereich ist für die iranische Regierung sehr einträglich; er ist das Rückgrat des Corps der Revolutionären Garden, das die nuklearen und überhaupt die Rüstungsprogramme Teherans kontrolliert.

Zu den Gesellschaften, die von den $ 107 Mrd. zwischen 2000 und 2009 in Gestalt von Vertragszahlungen, Bürgschaften und anderen Leistungen profitierten, während sie mit dem Iran, sei es direkt oder durch Subsidien, geschäftlich zu tun hatten, gehörten der globale Gigant Royal Dutch Shell, der brasilianisch-staatliche Energiekonzern Petrobas, die amerikanische Luft- und Raumfahrtfirma Honeywell, der japanische Autohersteller Mazda und die südkoreanische Gruppe Daelim Industrial.