Wednesday, December 7, 2022
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Ein englischer Leitartikel in „Al Arabiya“; Die Welt muß dem schurkischen Verhalten des iranischen Regimes ein Ende machen

Das Mullah-Regime im Iran ist unleugbar „ein schurkisches, autoritäres Regime, entschlossen, der Region eine illegitime Herrschaft aufzuerlegen, sich in die inneren Angelegenheiten anderer Nationen einzumischen, den Terrorismus / Extremismus / islamischen Fundamentalismus zu exportieren und Zivilpersonen und militärisches Personal aller Gegner zu töten, darunter der Vereinigten Staaten, Saudi-Arabiens und deren Verbündeter in der Region.“ So ein am Dienstag in der englischen Ausgabe von „Al Arabiya“ veröffentlichter Artikel.

Ohne Zweifel, so zeigt es Syrien, ist die Levante für das iranische Regime von Bedeutung; „der Höchste Führer Ali Khamenei hat immer wieder betont, es sei für den Iran notwendig, seine Feinde in Syrien – fern von seinen Grenzen – zu bekämpfen.“ So schrieb für die englische Ausgabe von „Al Arabiya“ der iranische Dissident Heshmat Alavi.

„Wenn die übelwollenden Verschwörer,“ so sagte unlängst Khamenei, „an ihren bösen Taten nicht in Syrien gehindert worden wären, müßten wir sie in den iranischen Provinzen Teheran, Fars, Khorasan und Isfahan daran hindern; es ist besser, wenn wir es dort – in Syrien – tun. „Das Tor für Märtyrer, das durch das Ende des Krieges gegen den Irak geschlossen wurde, steht nun in Syrien wieder offen.“

Der Artikel weist darauf hin, daß eine Konfrontation mit dem iranischen Regime durch militärische Gewalt in Washington von beiden politischen Lagern und ihren Gegenstücken in Europa und im Mittleren Osten für unlogisch gehalten wird.

Darnach heißt es:

Die Politik des Iran im Mittleren Osten richtet sich gegen die Interessen aller Seiten außer dem syrischen Diktator Bashar Assad und seinen Hilfstruppen, die sein wütiges Betragen decken, wie wir es heute beobachten.

Die Frage ist, wie man dem Iran richtig entgegentreten soll. Jene, die dort die Kontrolle ausüben, machen sich den Islam für ihre Interessen zu Nutze; die von ihnen geförderten Schandtaten widersprechen den Lehren aller heiligen Schriften, einschließlich der Torah, der Bibel und des Korans.

Der Nationale Widerstandsrat des Iran – die iranische Opposition – ist ein starkes Bündnis; er bietet die Plattform zu einem möglichst wirksamen Umgang mit dem iranischen Regime.

Die Präsidentin des NWRI, Maryam Rajavi, eine muslimische Frau, die – im Gegensatz zu den Schandtaten der Mullahs – eine tolerante Auffassung vom Islam vertritt, veranstaltete am Sonntag in Paris eine Versammlung zur Feier des heiligen Monats Ramadan.

Frau Rajavi empfahl eine „interreligiöse Solidarität gegen den Extremismus“ und präsentierte den Grundstein des Gebäudes, mit dem das Dilemma des iranischen Regimes gelöst werden kann. „Ich möchte in Sachen des iranischen Volkes und Widerstands eine dreifache Initiative vorschlagen. Ich rufe alle Staaten und Länder der Region auf, sie zu unterstützen.

Erstens muß das Corps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) – die Hauptkraft der gesamten Politik des Regimes in der Region – offiziell zu einer terroristischen Institution erklärt werden. Die Präsenz dieser Kraft und der mit ihr verbundenen Milizen in den Ländern des Mittleren Ostens darf nicht hingenommen werden; sie alle müssen aus den Ländern dieser Region vertrieben werden.

Zweitens muß die Organisation für islamische Zusammenarbeit (OIC) das iranische Regime ausschließen und dessen Sitz dem Widerstand des iranischen Volkes überlassen.

Drittens sollte sie den Kampf des iranischen Volkes um den Sturz des Regimes und die Errichtung von Freiheit und Demokratie anerkennen.“