Monday, January 30, 2023
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Ein italienisches Komitee: Rettet das Leben der im Hungerstreik Befindlichen politischen Gefangenen im Iran!

Von den Mitarbeitern des NWRI

NWRI – Das italienische „Komitee für einen freien Iran“, das sich aus Abgeordneten und anderen Bürgern zusammensetzt, äußerte tiefe Besorgnis über die schwierige Lage der 21 iranischen Häftlinge, die sich im Hungerstreik befinden – viele schon seit etwa einem Monat -, im Raja’i-shahr- (Gohardasht-) Gefängnis der Stadt Karaj, westlich von der Hauptstadt Teheran –; so eine Presseerklärung der Gruppe am 17. August.

„Mit ihrem Protest machen sie auf die inhumanen Verhältnisse aufmerksam, in denen sie festgehalten werden, und auf ihre repressive Behandlung durch die Gefängnisbehörden. Am 30. Juli beraubten diese Behörden sie ihrer persönlichen Habseligkeiten (einschließlich wichtiger Medikamente) und verlegten sie gewaltsam in eine andere Abteilung des Gefängnisses mit noch schlimmeren Zuständen.“

Sie sind jetzt ständiger Überwachung durch Rundum-Kameras und Abhöranlagen unterworfen un verfügen über keinen privaten Raum. Die Fenster ihrer Zellen werden durch Metallplatten verschlossen; der Luftaustausch ist sehr gering. Sie haben keinen Zugang zum Trinkwasser. Sie dürfen keine Angehörigen sehen und mit ihnen nicht telefonieren. Eine Reihe von ihnen wird seit bis zu 12 Tagen in Isolationshaft gehalten.“

„Unter ihnen befinden sich für die Menschenrechte Engagierte, Studenten, Journalisten, Gewerkschafter und Angehörige der Baha’i-Religion; sie alle wurden nach politischen Prozessen und nicht aufgrund gewöhnlicher Verbrechen verurteilt.“

„Das italienische Komitee von Abgeordneten und Bürgern für einen freien Iran fordert daher die italienische Regierung und die Institutionen der Europäischen Union auf, die iranischen Behörden um Respekt vor dem Leben und den Grundrechten der politischen Gefangenen und die Erlaubnis zu einer unabhängigen, wirksamen internationalen Beobachtung ihres Zustands durch die Besondere Berichterstatterin der Vereinten Nationen zu den Menschenrechten im Iran, das Internationale Bündnis zu den bürgerlichen und politischen Rechten sowie andere bedeutsame internationale Institutionen zu bitten.“

Inzwischen hat der Nationale Widerstandsrat des Iran (NWRI) berichtet, daß der Gesundheitszustand dieser politischen Gefangenen, die sich in Halle 10 der Abteilung 4 des Gefängnisses von Gohardasht befinden, sich verschlechtert hat. Sie sind sehr schwach geworden und leiden an Bluthochdruck, schweren Kopfschmerzen wegen mangelnder Luftzirkulation in den isolierten Zellen und in der Halle.

Die Behörden des Gefängnisses haben, nachdem der Ankläger Teherans auf die zahlreichen Bekundungen der Solidarität mit den streikenden politischen Gefangenen im Lande und außerhalb des Landes unverschämt reagiert hat, den Druck auf die politischen Gefangenen erhöht.

„Die Justiz wird dem Hungerstreik der Häftlinge nicht erliegen,“ sagte Teherans Generalstaatsanwalt Abbas Jafari-Dolatabi, der aufgrund schwerer Menschenrechtsverletzungen von der Europäischen Union mit einer Sanktion belegt wurde.

In vielen westlichen Städten haben Iraner Versammlungen, Demonstrationen und Hungerstreiks veranstaltet; sie forderten damit internationale Unterstützung der Forderungen der politischen Gefangenen.

Im Iran haben viele politisch Engagierte, politische Gefangene in verschiedenen Gefängnissen, Arbeiter und Lehrer sich zu dem Hungerstreik der politischen Gefangenen im Gefängnis von Gohardasht solidarisch geäußert.

Internationale Menschenrechtsorganisationen wie „Amnesty International“ und „Hands Off Cain“ haben Respekt vor den Rechten der Häftlinge gefordert.

Das italienische „Komitee von Abgeordneten und Bürgern für einen freien Iran“ genießt die Unterstützung vieler italienischer Politiker, Mitglieder des Parlaments und des Senats sowie die Unterstützung vieler für die Menschenrechte Engagierter.