Tuesday, November 29, 2022
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EIN NEUJAHRSTREFFEN VON FRANZÖSISCHEN FREUNDEN DES IRANISCHEN WIDERSTANDS

Maryam Rajavi forderte die internationale Gemeinschaft auf, das iranische Regime aus der Region zu vertreiben. Die Welt wird vom Fundamentalismus erst dann frei sein können,

wenn das geistliche Regime in Iran – das Zentrum des Fundamentalismus – gestürzt sein wird

Während eines Neujahrstreffens französischer Freunde des iranischen Widerstands brachte dessen gewählte Präsidentin Maryam Rajavi ihre Trauer über die bitteren Ereignisse des Jahres 2015 zum Ausdruck, welche vor allem Frankreich und den Mittleren Osten haben erdulden müssen.

Sie machte klar: Je mehr Frankreich und die Welt sich auf die Quelle des Fundamentalismus, d. h. das Teheraner Regime und seine Verbündeten, konzentrieren, um so näher werden sie dem Frieden und der Sicherheit kommen.

Das Treffen fand im Hauptquartier des iranischen Widerstands, in Auvers-sur-Oise, statt. Frau Rajavi wies auf das anhaltende Blutvergießen in Syrien und im Irak sowie in anderen Ländern des Mittleren Ostens und auf die Vertreibung von Millionen Menschen in diesem Teil der Welt hin.

Sie bekräftigte: DAESH (ISIS oder ISIL) kann besiegt werden. Der erste Schritt dazu ist die Zerschlagung der Diktatur Assads, die durch Unterstützung des Corps der Iranischen Revolutionsgarden (IRGC) DAESH fördert.

Frau Rajavi rief die Weltgemeinschaft und Frankreich auf, eine Politik anzunehmen, die entschieden darauf gerichtet ist, das iranische Regime aus Syrien, dem Irak, dem Libanon und Jemen zu vertreiben.

Sie bezeichnete das Jahr 2015 als ein Jahr, in dem die Repression im Iran gesteigert wurde: Die Hinrichtungen nahmen zu, ebenso die Unterdrückung der Frauen und der Angehörigen anderer Religionen. Sie fügte hinzu: „Allein im vorigen Jahr wurden unter Rouhani, der behauptet, ‚gemäßigt’ zu sein, mehr als 1000 Personen hingerichtet.“ Auch wurden in Camp Liberty 88 Raketen auf die dort lebenden Mitglieder der PMOI abgefeuert – unter dem Kommando und im Interesse des geistlichen Regimes; dadurch haben 24 Bewohner das Leben verloren; Dutzende wurden verletzt.

Die gewählte Präsidentin des iranischen Widerstands wiederholte: Die Welt kann sich vom Fundamentalismus nur dann befreien, wenn das geistliche Regime im Iran – das Zentrum des Fundamentalismus – gestürzt wird. Daher rufen wir die Weltgemeinschaft auf, den Kampf des iranischen Volkes um den Sturz der Mullahs zu respektieren.

Zu den weiteren Rednern, die sich an die Versammlung hunderter von französischen Freunden des iranischen Widerstands wandten, gehörten Bischof Jacques Gaillot, Anissa Boumedienne, die ehemalige First Lady Algerien und Islamgelehrte, Jean-Pierre Brard, ehemaliges Mitglied der französischen Nationalversammlung, Khalil Merroun, Leiter des Gebetes der Moschee von Evry und Renée Le Mignot, Ko-Präsidentin der „Bewegung gegen den Rassismus und für die Freundschaft zwischen den Völkern (MRAP)“.

Während der Versammlung traten die Mitglieder des NWRI Mohammad Shams, Komponist und Dirigent, und der Musiker Hamidreza Taherzadeh sowie Frau Gisoo Shakeri, eine bekannte Sängerin, auf.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates des Iran

den 10. Januar 2016