Wednesday, December 7, 2022
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Eine irakische Menschenrechtsanwältin wurde von ISIS hingerichtet

Eine irakische Menschenrechtsanwältin wurde von ISIS getötet – so gab es das Menschenrechtsbüro der Vereinten Nationen am Donnerstag bekannt.

 

Diese Tötung folgte der von der Gruppe zu verantwortenden Hinrichtung einer Reihe irakischer Frauen, die von den Vereinten Nationen dokumentiert wurde.

Im Juli wurden zwei Frauen, die bei den irakischen Wahlen in der Provinz Niniveh kandierten, getötet. Eine dritte Kandidatin wurde im östlichen Mosul von bewaffneten Männern entführt; darnach hat man nichts mehr von ihr gehört. 

Das letzte Opfer, Salih Ali al-Nuaimy, wurde in der vorigen Woche in ihrer Wohnung gekidnappt und einige Tage lang gefoltert, bevor eine Gruppe Maskierter sie am Montag öffentlich hinrichtete. So erklärte es Zeid Ra’ad al-Hussein, der Kommissar der Vereinten Nationen für die Menschenrechte. 

Frau Nuaimy hatte sich auf Facebook verurteilend zu der „barbarischen“ Bombardierung von Moscheen und Schreinen in Mosul, einer Stadt im Norden des Irak, durch ISIS oder ISIL geäußert.