Saturday, December 3, 2022
StartNachrichtenWiderstandFotos: Iranische Demonstranten skandieren vor der UNO: „Nein zu Rouhani!“

Fotos: Iranische Demonstranten skandieren vor der UNO: „Nein zu Rouhani!“

Eine Demonstration von Iranern – Freunden der Hauptgruppe der iranischen Opposition, der Volksmojahedin (MEK/PMOI)- vor dem Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York zur Verurteilung der Anwesenheit Hassan Rouhanis bei der UNO wurde am Donnerstag von Nachrichtenmedien stark beachtet.

 

Die „Associated Press“ berichtete, der frühere US-Senator Tom Daschle habe den im Regen am Dag-Hammarskjöld-Platz Versammelten gesagt, unter dem iranischen Präsidenten Hassan Rouhani seien zehntausende Menschen ins Gefängnis gekommen, und der frühere US-Botschafter John Bolton sagte, das iranische Regime sollte gestürzt werden. „Das sollte das erklärte Ziel der Vereinigten Staaten sein,“ sagte Bolton, der von 2005 – 2006 unter Präsident George W. Bush der Spitzendiplomat der USA bei den Vereinten Nationen war, wie der Bericht hinzufügte. 

„Auch der frühere US-Diplomat Bill Richardson und Kerry Kennedy, die Tochter von Robert F. Kennedy, waren anwesend.“

Die „ABC-News“ berichteten: 

Maryam Rajavi, die Leiterin der iranischen Opposition, sollte über Satelliten eine Rede halten, doch das schlechte Wetter unterbrach die Verbindung. Statt dessen verlas ein Redner ihre vorbereitete Erklärung. Die Teilnehmer skandierten den wichtigsten Namen des Nationalen Widerstandsrates während der Demonstration mehrere Male.

„NPR“ berichtete: 

Weder das Regenwetter noch Rouhanis gefällige Manieren hinderten seine Kritiker, besonders die unter dem Namen MEK bekannte oppositionelle Gruppe, daran, sich außerhalb des UN-Gebäudes zu einer Demonstration zu versammeln. Hamid Azimi, ein Freund der MEK aus der Gemeinschaft von iranischen Amerikanern im nördlichen Kalifornien, war nach New York gekommen, um den Westen aufzufordern, er solle – durch das charmante Auftreten Rouhanis hindurch – auf die darunter liegende repressive Politik sehen. Er verglich ihn mit gemäßigten Iranern der Vergangenheit wie dem früheren Präsidenten Mohammad Khatami. 

 

„Es ist wieder einmal ein déjà vu, und diesmal ist es, unter Rouhani, noch schlimmer,“ sagte Azimi. „Im ersten Jahr seiner Amtszeit wurden im Iran mehr als 1000 Menschen hingerichtet. Alle sieben Stunden wird ein Mensch hingerichtet. Die Dinge im Iran haben sich nicht zum Besseren verändert.“

Menschenrechtsgruppen zitieren nicht so ranghohe Persönlichkeiten, äußern sich jedoch alarmiert über das, was sie eine „Fontäne von Hinrichtungen“ während Rouhanis Amtszeit nennen. 

Die „Washington Post“ berichtete: 

Während Rouhanis Rede versammelten sich hunderte auf einem Platz vor der UNO, um gegen das zu protestieren, was sie als fortgesetzte Unterstützung des Terrorismus durch den Iran und als seine erbärmliche Menschenrechtsbilanz bezeichneten. Unter den mit strengen Sicherheitsvorkehrungen auf dem Dag-Hammarskjöld-Platz im Regen Versammelten befanden sich der frühere Senator Tom Daschle und die ehemaligen US-Diplomaten John Bolton und Bill Richardson.