
Die internationale Aufmerksamkeit stieg, nachdem US Präsident Donald Trump bekannt gab, dass die USA sich aus dem Iran – Atomdeal von 2015 zurück ziehen. Er hielt eine leidenschaftliche Rede, in der er deutlich machte, dass diese Entscheidung den Sicherheitsinteressen der USA dient.
In den letzten Monaten – und auch als die Verhandlungen noch statt fanden – wurde in der internationalen Gemeinschaft wenig darüber diskutiert, was eigentlich das iranische Volk, das erste Opfer des iranischen Regimes, will.
Als Ende des letzten Jahres die Proteste im Iran begannen und bis in 2018 fort gesetzt wurden, sagte Trump, dass er das Volk in seinem Kampf gegen das brutale Regime, welches den Wohlstand der Nation ausplündert, unterstützt.
Bei der aktuellen Rede über die Gründe seines Ausstieges aus dem Deal ging Trump wieder auf das iranische Volk ein. Auch sein neuer Außenminister, Mike Pompeo, erkannte die Notlage des iranischen Volkes und er unterstützte seine Gründe für die Proteste und ihr Recht darauf.
Der US Außenminister erwähnte auch das „Blutgeld“, welches dem iranischen Regimes gegeben wurde und welches für die Eimischungen im Ausland ausgegeben wurde. Er macht auch deutlich, dass zukünftige Abkommen mit dem Iran das Regime ohne Ausnahme davon abhalten müssen, Uran anzureichern und dass die Inspektoren Zugang zu allen Anlagen haben. Pompeo sagte auch, dass der Iran seine Unterstützung für Terrorgruppen in der Region stoppen muss und nannte dabei die Länder Jemen, Libanon und Afghanistan.
Die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI), Maryam Rajavi, sagte dazu, dass es ein großer Schritt sei, das iranische Volk anzuerkennen. Sie sagte, dass das iranische Volk seit mehr als vier Jahrzehnten Widerstand leistet und dies auch weiterhin so lange tun wird, bis das Regime gestürzt ist. Ein demokratischer Wandel ist die einzige Lösung für den Iran, sagte sie und er ist auch der einzige Weg zu einem Ende der Konflikte im Mittleren Osten.
Frau Rajavi sagte:“ Die Bildung einer internationalen Front gegen die religiöse und terroristische Diktatur im Iran ist unabdingbar für Frieden, Sicherheit und Koexistenz in der Region und in der Welt.“
Die Anführerin der Widerstandsbewegung machte auch deutlich, dass der Atomdeal von 2015 sehr schlecht verhandelt wurde. Dem iranischen Regime wurden zu viele Konzessionen gegeben. Außerdem konnte der Iran nun wieder über eine gewaltige Summe an Geld verfügen und so terroristische Aktivitäten und die Gründung von Milizen und Söldnergruppen finanzieren.
Zum Ende des letzten Jahres machte das iranische Volk erneut deutlich, dass es sein Recht zum Protest nutzt und auf die Straßen geht, damit seine Stimmen gehört werden. Bei den Protesten wurde die allumfassende Korruption in allen Bereichen der iranischen Führung kritisiert und das Regime aufgefordert, die anderen Nationen in Ruhe zu lassen. Das Volk weis, dass es keine Alternative zu einem Regimesturz gibt und dass es dabei die Gefahr von Verhaftungen, Folter, Inhaftierung und Hinrichtung auf sich nehmen muss, um eine bessere Zukunft zu hinterlassen.
