Sunday, February 5, 2023
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EU will 40 iranische Firmen für Schiffstransport mit Sanktionen belegen

Dienstag, den 24. März 2015 um 15:52 Uhr

Die Europäische Union ist entschlossen, 40 Transportunternehmen, die von den Schifffahrtslinien des Iranischen Regimes (IRISL) kontrolliert werden oder mit ihnen anderweitig verbunden sind, auf eine Liste der sanktionierten Gruppen zu setzen,

berichtet Reuters.

Zu den 40 Unternehmen gehört die in Hamburg ansässige Ocean Capital Administration GmbH, die schon früher  in die Sanktionsliste der EU aufgenommen worden war. Von seiten der EU heißt es, diese Unternehmen stünden unter der Kontrolle des hauptsächlichen iranischen Frachtunternehmens, der Schifffahrtslinien der Islamischen Republik des Iran (IRISL) oder sei mit ihr verbunden, die auch schon vorher auf die schwarze Liste gesetzt worden war.

Im Januar hat das zweithöchste Gericht des Staatenbundes die EU Sanktionen gegen die 40 Schifffahrtsunternehmen und eine iranische Bank annulliert.

Der Europarat hatte Schreiben, die vom 12. März datiert sind und die Reuters einsehen konnte, an den Anwalt der Schifffahrtslinien geschickt und darin ausgeführt, dass die Gründe für die erneute Aufnahme in die Listen die Firmen beträfen, die im  Besitz der IRISL sei oder von ihnen kontrolliert würden oder die an IRISL oder deren Angestellte Training, Ersatzteile oder Dienste lieferten.

„Infolgedessen beabsichtigt der Rat, Ihre Klienten erneut entsprechend einzustufen“, heißt es in den Schreiben.

Ein Diplomat der EU teilte am Dienstag Reuters mit: „Der Rat (der EU) untersucht jedes Urteil sorgfältig und überprüft alle verfügbaren Alternativen. Eine Diskussion über die Fälle, die Sie erwähnt haben … wird in den Arbeitssitzungen in dieser Woche stattfinden”.