NWRI – Familienangehörige politischer Gefangener, die während der seit einem Jahr andauernden Aufstände verhaftet wurden, demonstrierten diese Woche vor dem Büro des Staatsanwaltes des iranischen Regimes in Teheran. Sie protestierten gegen den Druck des klerikalen Regimes auf politische Gefangene und gegen das Schreiben von Briefen zur Begnadigung.
Die Verwandten forderten die bedingungslose Freilassung der Gefangenen.
Mitarbeiter des Regimes hatten vor kurzem Formblätter unter den Familien verteilt, so dass sie Begnadigungsgesuche verfassen konnten, die an den obersten Führer des Regimes, Ali Khamenei weiter geleitet werden.
Doch die Verwandten äußerten ihren Unmut und Ärger über das klerikale Regime und sagten, dass ihre Familienangehörigen unschuldig sind und dass sie keine Formulare ausfüllen, damit sie ihre Schuld eingestehen.
Nachdem die Mitarbeiter ihren Hass zu spüren bekamen, zogen sie die Formulare sofort zurück.
Getrennt davon verurteilte das Regime einen politischen Gefangenen, Frau Maryam Akbari Monfared, zu 15 Jahren Haft. Das Regime verhaftete Frau Monfared, eine Mutter von zwei jungen Kindern, bei einer brutalen Hausdurchsuchung am 31.Dezember 2009.
