Thursday, January 26, 2023
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Finnland besorgt über Menschenrechtssituation im Iran

 NWRI – Finnland lud den Geschäftsträger a. i. des iranischen Regimes, Hossein Ali Zadeh, am Donnerstag in das Außenministerium des nordischen Landes, um seine Besorgnis über die Menschenrechtsverletzungen im Iran zum Ausdruck zu bringen, heißt es in einer Presseerklärung.

„Die Regierung Finnlands ist tief besorgt über die Drangsalierung iranischer Menschenrechtler und Journalisten. Der Iran hat die internationalen Vereinbarungen über Menschenrechte in vollem Umfang einzuhalten, zumal er sich selbst dazu verpflichtet hat“, erklärt das Ministerium in einer Presseerklärung.

Nachstehend finden Sie den Text der Presseerklärung des finnischen Außenministeriums:

Finnland äußerte seine Besorgnis über die Menschenrechtslage im Iran

Presseerklärung 17/2010
21. Januar 2010

Der Geschäftsträger a. i. Irans, Hossein Ali Zadeh, wurde am 21. Januar wegen der Menschenrechtslage im Iran in das Außenministerium geladen. Der Vertreter Irans in Helsinki hatte zuvor eine ähnliche Ladung erhalten. Wie Staatssekretär Pertti Torstila mitteilte, gab es besondere Bedenken wegen der gewaltsamen Niederschlagung von Demonstrationen, des zunehmenden Schikanierens von Menschenrechtlern und der Bedrohung der Bahai’j Minderheit.

Finnland verurteilt die Gewaltanwendung gegen Demonstranten, die ihr Recht auf freie Meinungsäußerung und auf Versammlungsfreiheit in Anspruch nehmen. Für jede Person, die im Zusammenhang mit Demonstrationen inhaftiert wurde, sollte ein fairer Prozess garantiert sein.

Staatssekretär Torstila betonte die große Bedeutung von Religions- und Meinungsfreiheit und äußerte seine Bedenken über die Inhaftierung von Mitgliedern der Minderheit der Bahái’j. Die Regierung von Finnland ist tief besorgt über die Drangsalierung der iranischen Menschenrechtler und Aktivisten. Es wird vom Iran erwartet, dass er sich vollkommen an die internationalen Menschenrechtsvereinbarungen hält, zu denen sich das Land selbst verpflichtet hat.