Wednesday, November 30, 2022
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Französische Stadtvertreter rufen zum Ende der Restriktionen in Camp Ashraf auf

Maurice BoscavertNCRI – Der Bürgermeister und die gewählten Vertreter des Stadtrates in Taverny, nördlich von Paris, verurteilten die ungerechtfertigten und menschenverachtenden Restriktionen gegenüber schwerkranken Patienten in Camp Ashraf, Irak.

In einer in dieser Woche veröffentlichten Erklärung drückten die gewählten Vertreter ihre Solidarität mit dem iranischen Widerstand aus und forderten dringende Maßnahmen, damit der kriminelle Druck auf das Camp beendet wird. In Ashraf leben 3400 iranische Dissidenten.

 
Die Erklärung mit dem Titel „Der Bürgermeister verurteilt die Greueltaten des iranischen Regimes“ wurde auf der offiziellen Webseite abgedruckt.

„Mehrere gewählte Vertreter, darunter auch Bürgermeister Maurice Boscavert, wiederholten ihre Solidarität mit dem iranischen Widerstand und verurteilten auf das Schärfste das iranische Regime und die durch sie verübten Greueltaten.“, heißt es in der Erklärung.

Die gewählten Vertreter bezogen sich auch auf den aktuellen Druck gegen Camp Ashraf und verurteilten die Mißhandlungen der Bewohner durch die Regierung von Nuri al-Maliki.

„Die menschenverachtende Blockade von Camp Ashraf wurde in den letzten Wochen verstärkt. Zu den kriminellen Handlungen zählte eine Verschärfung der Restriktionen bei der medizinischen Versorgung der Bewohner.“

„Die Einheiten Maliki’s verhinderten die Verlegung von Krebspatienten aus Ashraf in Krankenhäuser und lehnten die Behandlung von unheilbar kranken Patienten ab, indem die Lieferung von Medikamenten nach Ashraf verhindert wurde.“

Die gewählten Vertreter von Taverny unterstrichen die Verabschiedung dringender internationaler Maßnahmen zur Beendigung der ungerechten und menschenverachtenden Belagerung von Ashraf.