Sunday, January 29, 2023
StartNachrichtenWiderstandFührender Europaabgeordneter: Wir müssen die iranische Opposition für Demokratie unterstützen

Führender Europaabgeordneter: Wir müssen die iranische Opposition für Demokratie unterstützen

Die westlichen Nationen haben die „Pflicht“, den iranischen Widerstand in seinem Kampf um Freiheit und Demokratie im Iran zu unterstützen. Das sagte ein Vizepräsident des Europäischen Parlamentes. Zudem sagte er, dass ein „Regimewandel“ im Iran benötigt wird,

damit die Einmischung des Iran im Mittleren Osten sowie die Unterdrückung im Land beendet wird. 

Der Westen muß den Aufruf von über 100.000 Unterstützern für Demokratie im Iran hören, welche bei der jährlichen Freiheitsveranstaltung am 13. Juni in Paris teil nahmen, schrieb Ryszard Czarnecki, ein Vizepräsident des Europäischen Parlamentes bei United Press am Sonntag. 

„Mit Ende der Deadline Ende Juni für ein Abkommen mit dem Iran kommt eine Entscheidung näher und daher verstärken Politiker und Regierungsvertreter in aller Welt seit einiger Zeit und auch aktuell Aufrufe, keine Konzessionen zu machen, welche den Mullahs in Teheran die Möglichkeit lassen, den bereits instabilen Mittleren Osten noch instabiler zu machen“, schrieb er. 

„Dies wurde nirgendwo noch einmal so massiv deutlich, wie bei der kürzlich erfolgten Versammlung vor den Toren Paris, an der über 100.000 Unterstützer des iranischen Widerstandes sowie politische Würdenträger aus 69 Ländern von allen fünf Kontinenten teil nahmen. Sie alle stimmten der Anführerin des Widerstandes zu und bekannte Juristen und Politiker warnten noch einmal davor, dass ein Atomabkommen nicht genug ist. Nur ein Regimewandel wird Teheran bei seinen Einmischungen in Syrien, Irak, Jemen und bei der Unterdrückung seines eigenen Volkes stoppen.“ 

„Ich war von den Worten Maryam Rajavi’s, der Anführerin des Nationalen Widerstandsraten Iran (NWRI), beeindruckt. Sie ist eine Art von Anführerin, welche der Iran braucht, nicht die Führung von Ajatollah Khamenei oder Präsident Rohani, die nur Terrorismus bringen, der zu unzähligen Opfern und Leid im und außerhalb des Iran führt. Sie bringen nur eine katastrophale Wirtschaftslage in ein Land, dass zu einer aufstrebenden Nation fähig ist und Millionen Iraner leben nur in Angst vor dauerhafter Unterdrückung.“ 

Czarnecki zitierte Maryam Rajavi mit ihren Worten:“ Das Volk des Iran will weder ein Atomprogramm noch die Einmischung im Irak, Syrien und Jemen. Es will keinen Despotismus, keine Folter und keine Ketten. Das Volk des Iran besteht aus Millionen wütender Lehrer, Studenten, Krankenschwestern und Arbeiter, die Freiheit, Demokratie, Jobs und ein lebenswertes Leben fordern.“ 

Der Politiker aus Polen wies auch darauf hin, dass über 30 prominente Personen aus den USA auf der Veranstaltung sprachen. Zu ihnen gehörten drei US Präsidentschaftskandidaten, ein früherer Vorsitzender des Beraterstabes, ein früherer Heimatschutzminister, frühere FBI und CIA Direktoren, ein früherer Kommandant der US Marines und der früherer Stabschef der Armee sowie eine Delegation des US Repräsentantenhauses. Viele schickten zudem Videobotschaften, unter anderem aktuelle Senatoren wie Joseph Liebermann, der auch Kandidat für den Vizepräsidentenposten war, John Mc Cain, Vorsitzender des Komitees für bewaffnete Einheiten, Bob Menendez, Abgeordneter des Repräsentantenhauses, sowie die Anführerin der Demokraten Nancy Polesi, Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, Republikaner Edward Royce und Demokrat Elliot Engel, Ted Poe, Vorsitzender des Unterausschusses gegen Terrorismus, Nichtverbreitung von Kernwaffen und Handel, sowie Ileana Ros-Lethinen, Vorsitzende der Unterausschusses für Auswärtige Angelegenheiten im Unterausschuss für Mittleren Osten und Nordafrika. 

„Es liegt nun am Westen, wie er mit den Botschaften der Versammlung in Paris umgeht.“ 

„An die P5+1 Länder bei den Verhandlungen um einen Atomdeal gerichtet, war die Nachricht deutlich: Hört auf, die Mullahs zu beschwichtigen. Glaubt ihnen nichts, was sie über ihre atomaren Intentionen sagen.“ 

„An alle freiheitsliebenden Menschen gerichtet sagten sie: Unterstützt den iranischen Widerstand. Denkt daran, dass nur ein Regimewandel die atomare Bedrohung beenden wird.“ 

„An die Nationen gerichtet, die gegen ISIS und gegen den syrischen Diktator Bashar al-Assad kämpfen, sagten sie: Steigt nicht mit dem Iran ins Bett. Der Irak und seine Freunde müssen selbst ISIS bekämpfen. Der Feind meines Feindes ist mein Freund gilt hier nicht. Denn das iranische Regime als Feind von ISIS ist weiterhin ein Feind.“ 

Die Hilfe für das iranische Volk und seinen Widerstand gegen das Regime ist „eine Pflicht für alle Menschen in allen Nationen, die Frieden im Mittleren Osten wollen und die einen Iran möchten, der in die Familie der demokratischen Nationen eintritt.“, sagte Czarnecki.