Thursday, December 1, 2022
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Geistliches Regime beruft hinterlistig Botschafter anderer Staaten ein als präventive Maßnahme anlässlich der Hinrichtung von Ali Saremi

NWRI – Nach der Hinrichtung von Herrn Ali Sarami bestellte das unmenschliche Regime der Mullahs eine Anzahl von Botschaftern und diplomatischen Repräsentanten aus westlichen Ländern ein und drohte ihnen, falls sie den „Terrorismus“ und die „Terroristen“ im Iran weiterhin unterstützen sollten. Dies ist ein schändlicher Schritt, der versuchte Zwang, ein feiges Verbrechen schweigend hinzunehmen, das immer stärkeren Protest von Iranern in vielen Ländern und in der Weltgemeinschaft Entrüstung und Abscheu hervorruft.

Diese absurde diplomatische Farce wurde in einer Sitzung des Obersten nationalen Sicherheitsrats am Samstag, d. 25. Dezember beschlossen, gleichzeitig mit dem Beschluss, Ali Sarami hinzurichten. An dieser Sitzung nahmen Vertreter mehrerer Regierungsbehörden teil, darunter das Justiz-, das Außen- und das Sicherheitsministerium. Um die „internationalen Kosten der Hinrichtung“ zu reduzieren, wurde beschlossen, aus den Weihnachtstagen Nutzen zu ziehen. Das Außenministerium wurde beauftragt, im Sinne einer präventiven Maßnahme eine Reihe von Botschaftern einzuberufen, um sie vor weiterer „Unterstützung des Terrorismus“ zu warnen! Dem Obersten Sicherheitsrat des iranischen Regimes steht Ahmadinejad vor und diese Behörde arbeitet unter der Aufsicht von Khamenei selbst, dem Obersten Führer des Regimes.

Der iranische Widerstand ruft den Weltsicherheitsrat, den Generalsekretär der Vereinten Nationen, den Hohen Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte und andere Organe der Vereinten Nationen sowie die Europäische Union, die Regierung der Vereinigten Staaten und andere Regierungen abermals auf, die Hinrichtung von Ali Sarami unverzüglich zu verurteilen und dringende Maßnahmen gegen das geistliche Regime und gegen seine Verletzung der Menschenrechte im Iran zu ergreifen. Der iranische Widerstand hebt hervor, dass das Schweigen der internationalen Gemeinschaft angesichts der Verbrechen des Mullah-Regimes, besonders der Hinrichtung von politischen Gefangenen, dass eine Untätigkeit der internationalen Gemeinschaft dieses Regime nicht nur darin bestärken wird, weiterhin Gefangene zu foltern und hinzurichten und andere Menschen zu töten, sondern auch dazu führen wird, dass das Regime der internationalen Gemeinschaft immer aggressiver gegenübertreten wird.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
30. Dezember 2010