Sunday, December 4, 2022
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Gestapo der Mullahs trifft sich mit Kobler, um über die Überzeugungen der Mitglieder der PMOI zu diskutieren

Dem Mullah Regime zu erlauben, sich in das Verfahren bezüglich der Bewohner von Liberty und Ashraf einzumengen, ist eine kriminelle Handlung, die gerichtliche Verfolgung verdient
Aus einer gemeinsamen Untersuchung des Pentagon und des US Kongresses über das Ministerium der Mullahs für Nachrichtendienst und Sicherheit geht hervor: Es gibt unter anderen drei Agenten der Gestapo des klerikalen Faschismus, nämlich Ibrahim Khodabandeh, Massud Khodabandeh und eine Frau mit Namen Anne Singleton.

Erstere, zwei Brüder, waren einmal Mitglieder der PMOI, aber „1996 entschloss sich Massud Khodabandeh dazu, die Organisation zu verlassen. Später heiratete er Anne Singleton. Kurz nach der Eheschließung zwang sie der MOIS zur Mitarbeit, indem er drohte, das beträchtliche Vermögen der Mutter von Khodabandeh in Teheran zu beschlagnahmen. Singleton und Khodabandeh erklärten sich daraufhin bereit, für den MOIS zu arbeiten und die MEK auszuspionieren. 2002 traf sich Singleton in Teheran mit Agenten des MOIS, die etwas über ihren persönlichen Hintergrund zu erfahren suchten… Sie wurde vom MOIS ausgebildet. Nach ihrer Rückkehr nach England erstellte sie im Winter 2002 den Internetauftritt iran-interlink.org… 2004 traf sie sich mit ihrem Schwager Ibrahim, der von Syrien aus in den Iran geschickt wurde, nachdem die Syrer ihn verhaftet hatten. Letztendlich zwang der MOIS ihn auch zur Mitarbeit.“

Die Untersuchungen des Pentagon und des US Kongresses ergeben: „Die iranische Regierung betrachtet die Mudschahedin-e-Khalq als die Organisation, die für die islamische Republik die größte Bedrohung darstellt. Eine der Hauptaufgaben des Ministeriums für Nachrichtendienst und Sicherheit besteht darin, verdeckte Operationen gegen die Mudschahedin-e-Khalq durchzuführen und ihre Mitglieder auszuschalten.“

Ibrahim Khodabandeh ist derjenige Agent des iranischen Regimes, den die Nachrichtenagentur ISNA des iranischen Regimes folgendermaßen zitierte: „Ich traf mich im Irak mit dem Vertreter der Vereinten Nationen Herrn Kobler. Er sagte, sie hätten mit etwa 100 Mitgliedern der PMOI in Camp Liberty gesprochen und sie gefragt, ob sie die Organisation verlassen wollten. Sie haben geantwortet, dass sie sie nicht zu verlassen wünschten, sondern bei den PMOI bleiben wollten. Ich fragte ihn, ob er sicher sei, dass die Leute, mit denen er gesprochen habe, wüssten, was es bedeute, nicht mehr zu der Organisation zu gehören. Jemand, der 20 Jahre in Ashraf gewesen ist, hat keine Idee davon, wie es ist, nicht zu der Organisation zu gehören. Jemand, der 20 Jahre lang eine höllische Vorstellung hat über die Außenwelt der Organisation kann diese Organisation nicht in einem Gespräch von gerade einmal 10 Minuten verlassen.“

Martin Koblers Unterhaltung mit Agenten der Gestapo des Regimes über die Überzeugungen iranischer Flüchtlinge ist eine kriminelle Handlung, die ein gerichtliches Nachspiel haben könnte.

Vorher hat der iranische Widerstand Herrn Kobler schon mehrfach gewarnt, unter anderem in der Erklärung vom 7. Mai 2012, dass die Erlaubnis für irgendeine Einmischung des iranischen Regimes in die Überzeugungen der Mitglieder der PMOI eine „Verletzung internationaler Verträge darstellt.“

Am 11. Mai erklärte das Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran: „Am 8. Mai trafen sich Agenten des Ministeriums der Mullahs für Nachrichtendienst und Sicherheit im Rahmen der Nejat Assoziation mit Martin Kobler im Hotel Laleh und verlangten die Auslieferung einer Gruppe der Ashraf Bewohner an das Mullah Regime… Der Sonderbeauftragte des Generalsekretärs traf auch mit einer Anzahl von Agenten des MOIS zusammen, die sich als Familienangehörige von Ashraf Bewohnern ausgaben, und sprach mit Vertretern des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes in Teheran über Familienangelegenheiten der Ashraf und Liberty Bewohner.“

Zuvor, am 24. April 2012 hatte Malikis Sicherheitsberater im staatlichen Al-Iraqiya Fernsehen über seine Rückkehr von Teheran und seine Begegnung mit dem Chef der terroristischen Quds Armee Solaymani gesprochen und geäußert: „Herr Martin Kobler… hat in allen Einzelheiten mit irakischen und iranischen Parteien Gespräche geführt, das lief über die iranische Botschaft und andere Kommunikationskanäle. Es ging darum, die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen für ein Einverständnis zwischen ihm und dem Irak, dass Ashraf geschlossen werden müsse und dass die Anwesenheit der Organisation auf irakischem Territorium im laufenden Jahr beendet werden müsse. Die Gespräche hatten auch die Mechanismen und die Rolle des Iran zum Inhalt bei dem, was getan werden müsse, um diese Angelegenheit zum Abschluss zu bringen.“

Außerdem machte am 7. Oktober 2012, der Botschafter des iranischen Regimes im Irak und Befehlshaber in der Quds Armee folgende Bemerkungen im staatlichen Fernsehen des Irak: „Heute habe ich mich mit dem UN Vertreter Herrn Kobler getroffen, der für dieses Verfahren verantwortlich ist. Wir haben uns im Einzelnen über diese Sache unterhalten und unsere Erwartungen waren Gegenstand bei dieser Zusammenkunft.“ Am 22. und 24. Januar hat der Botschafter der Mullahs über ähnliche Diskussionen berichtet.

Ein langjähriger Beamter der UNAMI, der dort ausscheiden musste, bezeugte unter Eid in einer Anhörung vor dem US Kongress am 13. September 2012: „Ich bekräftige hier vor Ihnen, dass die UNAMI in keiner Weise unabhängig ist. Dass über jede Angelegenheit, um die es im Zusammenhang mit Ashraf geht, im Büro des Premierministers und manchmal in der Botschaft des Iran in Bagdad entschieden wird.“

Am 19. Oktober 2012 schrieb das internationale Komitee In Search for Justice zu diesem Thema an den Generalsekretär: „Diskussionen mit dem iranischen Regime über die Mitglieder der Opposition gegen es … stellen in sich selbst eine kriminelle Handlung dar.“

Das internationale Komitee In Search for Justice betonte: „Der Kommunikationsaustausch des Sonderbeauftragten des Generalsekretärs mit dem Vertreter des iranischen Regimes über die iranische Opposition wird verheerende Implikationen für die Sicherheit haben und könnte den Weg bahnen für ein drittes Massaker an den Bewohnern, das für die Vereinten Nationen und den Sonderbeauftragten des Generalsekretärs rechtliche Implikationen haben würde.“

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran

7. Januar 2013