Thursday, December 8, 2022
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Giulio Terzi: Das iranische Regime trägt Fundamentalismus und Terrorismus ins Ausland, um seine Unfähigkeit zu verhüllen

NWRI – Der frühere italienische Außenminister Giulio Terzi warnte vor der Einmischung des iranischen Regimes in der Region; er stellte fest, es sei bemüht, seine Unfähigkeit, die Angelegenheiten seines Volkes zu regeln, dadurch zu verhüllen, daß es die innere Krise nach außen trage. Es folge damit dem furchtbaren Bedürfnis, Fundamentalismus und Terrorismus nach außen zu tragen, denn es könne ohne Einmischung nicht überleben.

In einem Interview mit der saudischen Zeitung „al-Jazeera“ erklärt er: „Um einen demokratischen Wandel in Syrien ohne Assad zu gewährleisten, ist es unbedingt notwendig, das iranische Regime an dortiger Einmischung zu hindern. Außerdem muß seine Einmischung im Irak beendet werden.

Dennoch: Zu der erfolgreichen Verwirklichung dieser Ziele – dem Wandel im Iran – werden der iranische Widerstand, namentlich die MEK, alle notwendigen Maßnahmen ergreifen.

Der Zehn-Punkte-Plan, den Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates des Iran (NCRI) verfaßt hat, legt Geduld und Nachdenklichkeit an den Tag. Dieser Plan kann im Mittleren Osten den Fundamentalismus besiegen; er kann den gemäßigten Kräften und Demokraten zur Souveränität verhelfen und Stabilität und Demokratie herbeiführen. Daher sollte der iranische Widerstand nicht nur von den westlichen Regierungen unterstützt werden; alle demokratischen Nationen, alle Bürger, die von den menschlichen Werten und Freiheiten überzeugt sind, sollten ihn unterstützen.