Friday, January 27, 2023
StartNachrichtenGlobaler Ölmarkt findet Ausgleich für die Reduktion der Ölexporte des iranischen Regimes

Globaler Ölmarkt findet Ausgleich für die Reduktion der Ölexporte des iranischen Regimes

Die Trump Administration gab Anfang dieser Woche bekannt, dass die Nachlässe bei den Sanktionen in Bezug auf Importe iranischen Öls im Mai nicht verlängert werden. Im vergangenen Jahr hatte Präsident Trump mitgeteilt, dass er den Ausstieg der Vereinigten Staaten aus dem Gemeinsamen Umfassenden Maßnahme-Plan (JCPOA) veranlasst. Das Außenministerium sagte dann, dass es erwarte, dass alle anderen Länder ihre Importe von Öl des iranischen Regimes auf null bringen.

Obwohl anfänglich gesagt worden war, dass keine Ausnahmen gemacht würden, entschieden die USA sich letztendlich dafür, eine kleine Zahl doch zuzulassen – um eine wirtschaftliche Krise zu verhindern. Die Ausnahmen vom November des vergangenen Jahres wurden aber stark begrenzt. Das Einverständnis war aber größer als erwartet und die Nachrichten vom Anfang der Woche bedeuten, dass jedes Land, das iranisches Öl importiert, als nicht auf der Linie der USA befindlich betrachtet wird.

US Außenminister Mike Pompeo warnte, dass jedes Land, das die USA in diesem Punkt ignoriert, riskiert, dass es als „nicht mehr seinen Nutzen wert“ angesehen wird.

Viele haben die Sorge geäußert, dass die Entscheidung, die Nachlässe nicht mehr zu verlängern, bedeute, dass sich die Ölpreise für alle erhöhen. Jedoch erklärte Larry Kudlow, der wirtschaftliche Berater des Weißen Hauses, dass das so nicht kommen werde. „Ich sehe keine greifbaren Auswirkungen. Die Welt ist reichlich mit Öl versorgt“.

Die Internationale Energieorganisation (IEA) meinte auch, dass es keine Probleme geben werde, weil die globalen Ölmärkte gut versorgt seien, und dass die überschüssigen Produktionskapazitäten mehr als ausreichend seien.

Die IEA hob hervor, dass wegen des Maßes an Einverständnis die globalen überschüssigen Produktionskapazitäten bei etwa 3,3 Millionen Barrel am Tag liegen. Im Moment liegen die Lieferungen von Rohöl und Kondensaten des Iran bei etwa 1,1 Millionen Barrel pro Tag. Vor einem Jahr waren es 2,8 Millionen Barrel am Tag.

Die Trump Administration betonte, dass die Verweigerung jeglicher Ausnahmen Teil einer Kampagne des maximalen Drucks auf den Iran ist. Der Außenminister wiederholte das Ziel der Sanktionen gegen den Iran und führte aus, dass die Administration alles tue, was in ihrer Macht stehe, um das Regime von den Einkünften abzuschneiden, die es für die Verbreitung von Terror und Chaos in der Region benutzt.

Die Bevölkerung übt auch im Inland Druck auf das Regime aus. Seit Ende 2017 gibt es Demonstrationen, Streiks und Proteste gegen die Regierung. Es wurde klargemacht, dass man nichts Geringeres als einen Regimewechsel akzeptieren werde.

Das Regime hat einerseits andere Länder in der Region terrorisiert, andererseits die Bevölkerung des Iran gewaltsam und brutal unterdrückt. Es gibt keine Freiheit und keine Menschenrechte und Minderheiten werden nicht toleriert. Die Gesetze des Landes lassen keine Demokratie, keine Gleichheit und keine Wahlmöglichkeiten zu. Obwohl der internationale Druck zu einem Wandel im Iran beitragen wird, ist absolut sicher, dass das Volk im Iran die treibende Kraft für einen Regimewechsel sein wird.