Wednesday, February 1, 2023
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Gruppenerhängung von fünf Gefangenen in Gonbad-e Kavous

Unterdrückende Maßnahmen und Einschüchterung aus Angst vor steigenden Protesten

NWRI – Am Dienstag, den 9.November wurden in einem weiteren menschenverachtenden und kriminellen Akt fünf Gefangene in Gonbad-Kavouss gehängt.

Am 5. November wurde ein weiterer Gefangener im Zentralgefängnis von Isfahan gehängt.
Am selben Tag wurden an zwei verschiedenen Orten in Tabass vier Gefangener öffentlich ausgepeitscht.

All diese Aktionen gehören zu unterdrückenden Maßnahmen des klerikalen Regimes, um eine Atmosphäre der Angst und Einschüchterung zu schaffen. Im Rahmen des sogenannten Planes zu „Steigerung der nachbarschaftlichen Sicherheit in der Hauptstadt“ wurden an zweitausend Orten Teherans laut Sejedi-nia, dem Kommandeur der Sicherheitskräfte im Großraun Teheran, 100 Menschen zwischen 19 und 30 Jahren verhaftet. Weiterhin wurden laut Sajedi-nia „400 weitere Personen erfaßt und verhaftet…Diese Verhaftungen sollten in den Bezirken ein Exempel statuieren.“ (Staatliche Medienberichte, 2.November).

In Orumijeh gab der Polizeichef bekannt, dass in der ersten Hälfte des persischen Jahres (21.März-22.September) 3829 Personen wegen der Teilnahme an „gemischt geschlechtlichem Camping und den Schmuggel von Satellitenanlagen verhaftet wurden.“ Er beschieb die Höhe der Verhaftungen als „Sinken der Moral“ in der Gesellschaft und „als Statuieren eines Exempels für andere“.

Das zerfallende klerikale Regime sieht den einzigen Weg der Aufrechterhaltung seiner Regentschaft darin, Menschen hinzurichten, zu erhängen und zu unterdrücken und damit die Ausweitung der Proteste im Rahmen der „Abschaffung von Subventionen“ einzudämmen. Daher muss die Atmosphäre des Terrors und der Angst durch den verstärkten Einsatz mittelalterlicher Bestrafungen erhöht werden. Sie werden jedoch nur den Willen des iranischen Volkes stärken, Widerstand gegen das religiös faschistoide Regime im Iran zu leisten.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
10.November 2010