Wednesday, February 1, 2023
StartNachrichtenHelft den iranischen Christen durch Unterstützung des iranischen Widerstands!

Helft den iranischen Christen durch Unterstützung des iranischen Widerstands!

Zwei vom Islam zum Christentum Konvertierte wollten sich in diesem  Monat in einer Stadt des nördlichen Iran treffen, doch sie wurden an demselben Tage verhaftet – während einer Operation, die von für die Menschenrechte Engagierten als „Verhaftungswelle“ in der Gegend bezeichnet wurde.

Behnam Ersali und Davood Rasoli – beide Bewohner von Karaj – wurden am Freitag, den 16. November verhaftet – zwei Stunden vor ihrem Treffen in Mashhad – so die Anwalts-Organisation „Middle East Concern (MEC)“. Man nimmt an, daß ihre Telefone verwanzt waren, so daß die Agenten des iranischen Geheimdienstes ihre Anrufe mithören konnten.

Rob Duncan, Direktor von MEC in der Region, sagte: „Es macht klar, wie genau die iranischen Behörden die Christen überwachen.“

Ersali, ehemaliges Mitglied der Kirche „Versammlungen Gottes“ in Teheran, wurde gemeinsam mit einer später frei gelassenen Person von sechs Beamten in Zivil in der Wohnung eines Freundes in Mashhad verhaftet. Die Beamten drangen ohne dessen Zustimmung und ohne Haftbefehl in die Wohnung ein.

Rasooli war im Begriff, um sechs Uhr früh seine Wohnung in Karaj zu verlassen, als zwei Beamten in Zivil ihn vor der Wohnung verhafteten; dann, nachdem er abgeführt worden war, drangen sie in das Haus ein, um es zu durchsuchen und Bücher und andere Gegenstände zu beschlagnahmen.

Beide wurden an unbekannte Orte gebracht und an der Kommunikation mit ihren Angehörigen gehindert. Ein Freund nimmt an, daß Rasooli in das „Rajai-Shahr-Gefängnis“ in Karaj gebracht wurde, das mit Zellen zum Verhör und zur Einzelhaft ausgestattet ist.

Duncan sagte: „Die Tatsache, daß keine Auskunft erteilt wurde – auch nicht an die Angehörigen -, zeigt, daß Geheimagenten im Spiele sind.“

Die Zeitung „Mohabat News“ berichtet, es seien in den vergangenen Wochen im Norden des Landes mehrere Christen verhaftet worden. Einige mögen wieder freigelassen worden sein, doch Duncan nimmt an, daß die Behörden versuchen, die Verhafteten zu Auskünften zu zwingen, die zu weiteren Verhaftungen führen könnten.

Duncan sagte: „Karaj scheint derzeit für Christen ein gefährlicher Ort zu sein.“

Iranische Christen – besonders solche, die vom Islam konvertiert sind – werden oft verhaftet und für lange Zeit festgehalten; man übt dahingehend Druck auf sie aus, daß sie ihren Glauben widerrufen, und belastet sie mit Beschuldigungen, die sich auf die Probleme der Sicherheit beziehen und lange Haftstrafen, wenn nicht sogar die Todesstrafe, nach sich ziehen. Sowohl das State Department der USA als auch die Organisation „Open Doors“ berichtet, daß der Iran für Christen eines der gefährlichsten Länder der Welt ist.

Es liegt an den Gesetzen des iranischen Regimes, die auf einer bizarren Deutung des schiitischen Islam beruhen; doch es müßte nicht so sein. Das iranische Volk will es gewiß nicht so.

Daher sollte die internationale Gemeinschaft den 10-Punkte-Plan für einen freien Iran von Maryam Rajavi, der Leiterin des iranischen Widerstands, unterstützen; er engagiert sich für die Trennung von Religion und Staat sowie das Verbot jedweder religiösen Diskriminierung.