Friday, December 2, 2022
StartNachrichtenHinrichtungen im Iran gehen weiter, sogar am Internationalen Tag der Menschenrechte

Hinrichtungen im Iran gehen weiter, sogar am Internationalen Tag der Menschenrechte

 

11 Hinrichtungen innerhalb von vier Tagen

 

In der vergangenen Woche ist gleichzeitig mit dem Internationalen Tag der Menschenrechte der Kreislauf der Auspeitschungen, der Folter und der Hinrichtungen im Iran unter dem religiösen Faschismus weitergegangen und hat weitere Opfer gefordert.

Vom 11. bis 14, Dezember erlebte der Iran 11 Hinrichtungen in den Städten Sari, Kermanschah, Ardebil, Isfahan, Khuy und Shiraz. Dazu gehörten drei öffentliche Erhängungen. In diesem Zeitraum wurden mindestens 14 Insassen des Gefängnisses in Karadsch, westlich von Teheran, zum Tode verurteilt.

Am 11. Dezember wurden fünf Gefangene im Gefängnis Diesel Abad in Kermanschah zugleich hingerichtet und ein Gefangener wurde im Gefängnis in Sari im Nordiran erhängt.

Mit dem Ziel, eine Atmosphäre der Furcht im ganzen Land zu erzeugen, hat das Regime öffentlich zwei Insassen erhängt, die angeklagt worden waren, Asghar Ghezavati getötet zu haben, ein Mitglied der Polizeitruppe des iranischen Regimes. Diese Hinrichtungen wurden am 13. Dezember in der Stadt Isfahan vollstreckt.

Eine der Personen, Abdul-Madschid Hassan Zehi, wurde erhängt, ohne dass ihm vorher der Zeitpunkt seiner Hinrichtung mitgeteilt worden ist. Zwei Tage vor seiner Erhängung wurde er plötzlich in Einzelhaft gebracht. Diese verbrecherische Maßnahme hat in der Öffentlichkeit zu Verärgerung geführt.

Am 14. Dezember wurde ein Häftling   in der Stadt Khuy öffentlich erhängt. Am gleichen Tag wurde in der Stadt Shiraz ein Häftling erhängt.

Die ununterbrochene Fortsetzung rücksichtsloser Erhängungen zielt darauf, ein Klima der Furcht zu verstärken und soziale Unruhen zu verhindern. Am 10. Dezember warnte Brigadegeneral Mohammad Reza Yazdi, Kommandeur der sogenannten Mohammad Rasulollah Division, die damit beauftragt ist, die Sicherheit in Teheran aufrecht zu erhalten, vor einem sozialen Erdbeben.

Mahmoud Sadeghi, ein Mitglied des Parlaments des Iran, hat sich besorgt vor den „Superherausforderungen“, die das Regime erwarteten, geäußert

Der Iranische Widerstand ruft die ganze iranische Bevölkerung auf, besonders die Jugend, gegen diese rücksichtslosen Bestrafungen zu protestieren und ihre Solidarität mit den Angehörigen der Opfer zum Ausdruck zu bringen. Die internationale Gemeinschaft sollte ihren Handel und ihre Vereinbarungen mit diesem Regime von einem sofortigen Stopp von Hinrichtungen und Folter abhängig machen.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran

18. Dezember 2017