StartNachrichtenMenschenrechteHinrichtungen und Amputationen unter Rohani drastisch angestiegen

Hinrichtungen und Amputationen unter Rohani drastisch angestiegen

Die internationale Gemeinschaft muß agieren, um gegen öffentliche Hinrichtungen, Amputationen und andere barbarische Bestrafungen vorzugehen, welche unter der Präsidentschaft des Klerikers Hassan Rohani verübt werden. Das fordert der iranische Widerstand.

 Der Aufruf kam nach einer Entscheidung des obersten Gerichtshof des Regimes, welches den Gefangenen Jamshid am 3.März zu dem Ausstechen der Augen und dem Abschneiden seiner Ohren und Nase verurteilte. Darüber berichtete die staatliche Tageszeitung Sharq. 

Neben dem Urteil schockiert die Menschen zur Zeit auch ein Video über die Hinrichtung eines 26 Jahre alten Mannes in der Stadt Karaj. Das Video, welches auf Youtube zu finden ist, zeigt, wie iranische Henker einem Mann seinen letzten Willen vor der Hinrichtung verweigern. Er wollte vor der Erhängung noch einmal seine Mutter sehen, die unter den Zuschauern war.

Als sich der Mann gegen die Hinrichtung wehrte, wurde er zu Boden geschlagen und danach gehängt. Die Szenen sorgten für einen Aufschrei gegen die Brutalität des Regimes.

Selbst die staatliche Mehr Nachrichtenagentur, die zum Geheimdienstministerium gehört, berichtete davon, dass das Video zu Abscheu gegenüber der Erhängung geführt habe.

Mehr schrieb:“ Nach der Erhängung äußerten User in den sozialen Netzwerken ihre Wut über die Hinrichtung. Sie ging sogar soweit, dass einige behaupteten, dieser Mann sei unschuldig gewesen.“

Neben dem Mann wurden in den letzten Tagen weitere drei Männer öffentlich in Karaj gehängt.

Den Anstieg der Hinrichtungen und mittelalterlicher Bestrafungen sehen viele als Versuch des Regimes an, mit der Schaffung einer Atmosphäre des Terrors und der Abschreckung den Ausbruch neuer Aufstände zu verhindern.

Der iranische Widerstand hat mehrfach darauf hingewiesen, dass das Ignorieren solcher Taten ein Verrat an den Menschenrechten des 21. Jahrhunderts ist. Er ruft zu einer Debatte über die Verbrechen der iranischen Mullahs vor dem UN Sicherheitsrat auf. Eine internationale Gemeinschaft, die bei einem solchen Ausmaß von Verbrechen gegen die Menschlichkeit wegen der Atomverhandlungen mit dem Regime stumm bleibt, trübt das Bild der Menschheit, so der iranische Widerstand.