Saturday, December 10, 2022
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Die ominöse Herrschaft des iranischen Regimes hat den Menschen nur Leid und Armut gebracht


Obwohl der Iran reich an natürlichen Ressourcen ist, kämpft das iranische Volk mit Armut, weil das Regime eine inhumane Politik betreibt. Jeden Tag kommen neue verstörende Nachrichten aus dem Iran, wie die Armut die Menschen dazu zwingt, sich selbst zu verletzen oder Teile ihres Körpers zu verkaufen.
Am Montag beging ein 14 Jahre alter Junge in Mahshahr (Südwestiran) Selbstmord. Mohammad war der Ernährer der Familie und gezwungen, die Schule zu verlassen, um seinen alten Eltern zu helfen.
Er arbeitete als Straßenverkäufer, verkaufte Wasser an Menschen mit einem Fahrrad, welches Verwandte ihm schenkten. Aufgrund des Coronavirus wollte jedoch niemand mehr Wasser von Mohammad kaufen.
Mahshahr ist eigentlich eine reiche Stadt, wenn man von den Bodenschätzen ausgeht, die dort lagern. Vor allem Gas und Öl ist dort in großen Mengen vorhanden. Einige der größten Häfen sind in Mahshahr, wie zum Beispiel Chomeini Hafen. Dennoch leben die Menschen in dieser Stadt unter grauenvollen Bedingungen.
Als der Vizepräsident des Regimes, Eshagh Jahangiri, am Sonntag Mahshahr besuchte, protestierten die Anwohner gegen seine Anwesenheit und riefen ihm ablehnende Worte zu. Damit zeigten sie ihren Ärger gegen das Missmanagement des Regimes und seiner inhumanen Politik, welche nichts als Leid für das iranische Volk bringt.

IRAN HRM
@IranHrm
Mohammad Fazeli, 14, hanged himself Sunday in his home in Mahshah, SW #Iran. He was a child laborer & had to quit school last year to work. Rampant poverty has led to tragic suicides while the regime plunders the people’s wealth & use it for suppression & export of terrorism.

Selbst die staatliche Zeitung Vatan-e Emrooz musste am Sonntag zugeben, dass „Proteste der Menschen bei Besuchen von Vertretern zur Gewohnheit geworden sind.“
Ein anderes herzzerreißendes Video zirkuliert seit Sonntag auf den sozialen Medien. Es zeigt einen 10 Jahre alten Jungen, der zu einem lokalen Journalisten spricht. Er sagt, dass er der Ernährer seiner Familie ist und als Müllsammler arbeitet.
Er sagt:“ Ich verdiene 15.000 Tomans am Tag (weniger als einen Dollar nach aktuellem Kurs), indem ich Müll säubere, um damit eine Familie von sechs Personen zu ernähren. Meine Eltern können nicht mehr arbeiten. Ich kaufe davon Brot, was wir dann mit Tee essen.“

Letztes Jahr im Juli hat „eine NGO eine Untersuchung gemacht, wie viele Kinder ihren Lebensunterhalt mit Müllsammeln verdienen müssen. Rund 4600 Kinder, die Müll sammeln mussten, gab es alleine in Teheran“, sagte am 1. November Mahmoud Abbasi, der stellvertretende Minister für Gerechtigkeit und Menschenrechte in einem Interview mit der Nachrichtenagentur ILNA.
In einem anderen schockierenden Video aus dem Iran sieht man, wie ein Mann sein Herz zum Verkauf anbietet. Er sagt:“ Was soll ich machen? Ich muss meine Familie ernähren.“
Aufgrund der extremen Armut handelt er quasi sein Leben gegen Brot. Im September 2019 veröffentlichte der Nationale Widerstandsrat Iran (NWRI) einen exklusiven Bericht über den Verkauf von Körperteilen im Iran.
„Weil die Wirtschaft zerfällt, wird ein lukratives Geschäft im Iran immer stärker: Der Verkauf von Körperteilen. Dies ist wohl der einzigartigste Handel in der Welt. In den letzten Jahren sind die Lebenshaltungskosten und die Armut im Iran massiv angestiegen und so boomt dieses Geschäft immer mehr. Es ist mittlerweile ein systematisches Problem im ganzen Land. Am begehrtesten sind Nieren. Das Geschäft begann vor mehr als einem Jahrzehnt und ist heute schon lange nicht mehr auf Nieren beschränkt. Die Leber ist auf Platz 2 und dann kommen Knochenmark und Hornhaut. Blutplasma ist das neuste Produkt auf dieser Liste“, heißt es in dem Bericht des NWRI.
Der NWRI Bericht ergänzt, dass einige Leute wie eine Art Aktienbroker die Organe im Internet handeln. Laut des NWRI „durchstreifen diese Personen nicht nur das Internet, sondern sie suchen auch in den großen Krankenhäusern und treten auf Verwandte von Patienten zu, die eine Organtransplantation brauchen, damit sie ihm ein entsprechendes Angebot machen. Die Broker nehmen oft 50 Prozent Provision für ihre Verkäufe.“
In einem Fall bot ein „Student der Informatik seine Nieren für den 23. Juli 2019 zum Verkauf an, indem er einen Aushang an einer Busstation machte. Er schrieb, dass er nicht in der Lage ist, die Behandlungskosten für seine behinderte Mutter zu zahlen und dass er auch noch Geld für die Miete und das Studium braucht.“
Während die Vertreter des Regimes und seine Apologeten die internationalen Sanktionen für diese Tragödien im Iran verantwortlich machen, unterstreicht die Studie des NWRI:“ Der schmerzhafte Trend des Verkaufs von Körperteilen hat sich nach der Unterzeichnung des Iran – Atomdeals (Joint Comprehensive Plan of Action, JCPOA) verstärkt, obwohl dadurch mehr als 100 Milliarden Dollar an gesperrten Konten für das Regime frei wurden und es mehr als 2 Millionen Barrel am Tag verkaufen konnte.“
Die staatliche Zeitung Arman gab am 27. Januar zu:“ Die Wurzel der iranischen Wirtschaftsprobleme liegt vielmehr in der Innenpolitik, als auf der internationalen Ebene. Es gibt hier ein Zentrum der Korruption im Land und das ist das wahre wirtschaftliche Problem.“
What’s the price of the mullahs staying in power in Iran?
Was ist der Preis, wenn die Mullahs weiter an der Macht im Iran bleiben?
Diese tragischen Vorfälle werden unter dem Mullahregime immer mehr steigen, weil das Regime den nationalen Wohlstand für Terrorismus und andere destruktive Aktivitäten verschleudern wird. Die Produktion von Raketen und Drohnen und das Rennen des Regimes in Richtung Bau von Kernwaffen sind klare Beispiele dafür, wie das Regime den Wohlstand des Volkes für seine schändlichen Aktivitäten verschleudert.

Das wirtschaftliche Missmanagement des Regimes wird auch negative Konsequenzen für die Mullahs bedeuten, denn es wird den Widerstand in der Gesellschaft erhöhen. Die staatliche Zeitung Vatan-e Emrooz warnte bereits am Sonntag die Vertreter des Regimes:“ Wir sollten diese Akkumulation von Ärger bei den Menschen nicht ignorieren, vor allem in den benachteiligten und abgelegenen Gegenden. Es gibt mehrere Beispiele in den letzten Monaten, die als ernste Warnung verstanden werden sollten.“
Das Regime sollte auf den Tag des Erwachens des Volkes aufpassen, wie die staatliche Zeitung Mostaghel am 27. Januar schreibt, denn dann „werden die Menschen genug haben und dann werden sie sich“ gegen die Regimevertreter wenden.