Thursday, December 8, 2022
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Hysterische Reaktion des iranischen Regimes auf die Enthüllungen des NWRI über Atomanlagen

Donnerstag, den 26. Februar 2015  um 17:05 Uhr

Etwa 30 Stunden, nachdem der Nationale Widerstandsrat Iran (NWRI) zum ersten Mal Einzelheiten einer geheimen Atomanlage bekanntgemacht hat, wurde zu einem eiligen,

verzweifelten und pathetischen Propagandablitz gegen den Iranischen Widerstand gegriffen.

In einer Nachrichtenkonferenz im National Press Club hat das Vertretungsbüro des NWRI in den USA (NCRI-US) am Dienstag, den 24. Februar 2015, Informationen über die Anlage Lavizan-3 weitergegeben, wo Forschungen und Tests mit weiterentwickelten Zentrifugen zum Zweck der Urananreicherung  durchgeführt werden.

Statt auf die Besorgnisse der internationalen Gemeinschaft einzugehen und statt der Internationalen Atomenergie Organisation Zugang zu gewähren, verfällt man auf einen pathetischen Propagandablitz.

Am Sonntag, den 22. Februar hat der NCRI-US angekündigt, dass er eine Pressekonferenz abhalten will über das Thema „Geheimes atomares Parallelprogramm im Iran – Einzelheiten, die bekannt gemacht werden müssen“. Am folgenden Tag haben der Präsident des Regimes Hassan Rohani und der Chef des Schlichtungsrats Akbar Hashemi Rafsanjani versucht, vorbeugend Zweifel darüber zu sähen, was öffentlich gemacht werden sollte, und haben es eine „große Lüge“ genannt. Nach der Pressekonferenz am Dienstag, den 24. Februar, haben der Botschafter des iranischen Regimes bei der UNO Gholamali Khoshroo und Mansur Haqiqat-pur, der stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Sicherheit und Außenpolitik im Parlament des Regimes, den Inhalt der Nachrichten des NWRI übergangen und stattdessen den NWRI als „antihumanitär“ und als „bezahlte Kraft von Söldnern“ bezeichnet.

Damit nicht genug wurde in einem Artikel auf einer Internetseite, dessen Autor nicht genannt wird, behauptet, dass, eine von dem 40 cm dicken und strahlungssicheren Tor in die unterirdische Anlage Lavizan-3, die aus 4 Hallen besteht, gemachte Aufnahme, die bei der Nachrichtenkonferenz gezeigt und die im Bericht des NWRI enthalten ist, gefälscht und tatsächlich von einer Internetseite einer Firma mit Namen Ganjimeh Mehr Pars (GMP) entnommen worden sei. Eine andere Internetseite, deren Zusammenarbeit mit dem iranischen Regime seit 10 Jahren allgemein bekannt ist, bringt die gleiche Darstellung.

Der NCRI-US stellt dazu Folgendes klar:

1. Der Iranische Widerstand wiederholt sehr nachdrücklich seinen Aufruf an die Internationale Atomenergie Organisation (IAEO), sofort Zugang zu Lavizan-3 zu verlangen und sich die Zentrifugenmaschinen vor Ort anzusehen.

2. Statt auf den Busch zu klopfen, muss das iranische Regime der IAEO sofort Zugang gewähren, um eine vollständige Inspektion von Lavizan-3 vorzunehmen. Indem es sich solcher Werbetricks bedient, versucht sich Teheran jedoch Zeit zu erkaufen, um die Beweise für die jahrzehntelangen unerlaubten Aktivitäten in Lavizan-3 zu zerstören. Diese List ist einfach ein pathetischer und verzweifelter Rauchvorhang von seiten des iranischen Regimes, um die Wahrheit zu verschleiern und von der Bedeutung der Offenlegung seiner geheimen Forschungsarbeit an der Urananreicherung mit weiterentwickelten Zentrifugen in einer unterirdischen Anlage abzulenken. 

3. Bei der Nachrichtenkonferenz am Dienstag hat der NWRI ein Bild des Tores gezeigt und es als ein Tor identifiziert, das an einer der unterirdischen Hallen der Lavizan-3 Anlage angebracht ist. Der NWRI weiß durch seine Quellen im Iran durchaus, dass diese Tore von der Firma GMP hergestellt worden sind, damit sie in Lavizan-3 angebracht werden konnten.

4. Das bei der Pressekonferenz gezeigte Bild wurde dem NWRI von seinen Quellen im Iran geliefert und nicht von der Internetseite von GMP entnommen. Tatsächlich ist das Bild vor kurzem auf der Internetseite der Firma für das Muster eines Produkts gebracht worden. Der NWRI hat jedoch die Informationen über Lavizan-3 seit mehreren Jahren gesammelt und verfügt über die Aufnahme schon längst bevor sie auf der Internetseite von Lavizan-3 veröffentlicht worden ist.   

5. Es geht um eine Aufnahme eines Tors, das an einer der unterirdischen Hallen in Lavizan-3 angebracht ist. Die Aufnahme wurde gemacht nach der Herstellung in den Werkstätten von GMP und bevor es nach Lavizan-3 zur Installation gebracht worden ist. In seinem Bericht hat der NWRI den Namen der Firma, die die Tore hergestellt hatte, nicht genannt.   Aus Sicherheitsgründen und zum Schutz der Quelle(n) der Information hat er sich dazu entschlossen, nicht das ganze Bild zu zeigen.

6. Im Jahr 2005 hat die Firma Kalaye Electric vier der Tore bei GMP in Auftrag gegeben. Die Person, die GMP an Kalaye Electric empfohlen hat, hieß […] Shahbazian, der mit Farrokh Esfandiari, dem Generaldirektor von GMP befreundet ist. Damals kostete die Herstellung jedes Tors etwa 30.000 $ und es wurden etwa drei Monate dafür benötigt.

7. GMP hat die Tore in Lavizan-3 angebracht. Zur Anlage wurden die Tore mit Lastwagen transportiert.  Sie wurden dann mit Kränen  durch die Grube des Fahrstuhlschachts in den Tunnel herabgelassen (der Fahrstuhl war da noch nicht installiert). Sobald sie sich unter der Erde befanden, wurden die Tore mit kleinen Handkränen bewegt und auf eine Gleitrolle gehoben, die von einem Landrover Kleinlastwagen gezogen wurde, der ebenfalls in die unterirdische Anlage herabgelassen worden war.

8. GMP hat im gleichen Jahr mehrere Tore für Stahlkammern  für die Anlage in Natanz hergestellt. Derzeit beschäftigt sich die Firma damit, Tore für Waffendepots des Ministeriums für Nachrichtendienste zu produzieren, die in der Grenzregion [Iran-Irak] angelegt werden sollen. Im Jahr 2014 hat GMP explosionssichere Tore für die Firma Pars Garma (mit dem Verteidigungsministerium verbunden) gebaut, die in Gachsaran in der Provinz Chusistan eingerichtet werden sollen.    

9. In einer Werbebroschüre, die von GMP hergestellt worden ist, wird damit geprahlt, dass „bei der Herstellung dieser Tore hochentwickelte Technologien angewendet würden“ und dass „die Firma GMP der einzige Produzent davon in Übereinstimmung mit internationalen Standards innerhalb des Iran ist“. „Das Produkt wird wahrscheinlich im Atomenergieprogramm des Iran zum Einsatz kommen. Wegen der [internationalen] Sanktionen, die für es auch gelten, kann es praktisch nicht aus dem Ausland bezogen werden…“, heißt es weiter in der Broschüre. Zwei der sechs Einrichtungen, die in der Broschüre aufgeführt werden, sind „Zentren für Atomenergie und atomare Anlagen“, aber auch „militärische Einrichtungen für Testsysteme für die Verwendung von Atom- und Lasertechnologie“. (Die Werbebroschüre ist in Farsi verfasst und verfügbar).

 

 

 

 

Sechs Agenten des iranischen Regimes haben in den VAE lebenslange Strafen für Entführung bekommen

Donnerstag, den 26. Februar 2015 um 10:57 Uhr

 

Abbas Yazdanpanah

Ein Gericht in den Vereinigten Arabischen Emiraten hat sechs Iraner zu lebenslangen Gefängnisstrafen für die Entführung eines iranisch-englischen Geschäftsmanns verurteilt, der im Jahr 2013 in Dubai vermisst worden war, das ist lokalen Medien in Dubai zu entnehmen. Drei der sechs Iraner wurden in Abwesenheit verurteilt. 

Die Ankläger entschieden sich für das höchstmögliche Strafmaß gegen die sechs Entführer dafür, dass sie in dem Fall des Menschenraubs an Abbas Yazdanpanah involviert gewesen sind, der in einem Boot von Sharjah in den Iran geschmuggelt worden ist.

Abbas Yazdanpanah, der eine Firma für allgemeinen Handel in Dubai besessen hat, verschwand im Juni 2013 und es wurde gesagt, dass er von iranischen Nachrichtenoffizieren gefangengenommen und weggebracht worden sei.

Bei drei der Angeklagten handelte es sich um den 32-jährigen R.A., den 52-jährigen K.G. und den 55-jährigen N.A. Dagegen wurden gegen die Hauptentführer, wie es hieß, in Abwesenheit ermittelt, da sie frei herumlaufen. „Ich will wissen, wo mein Mann ist … meine Kinder und ich leiden darunter. Ich will wissen, was passiert ist bzw. passiert. Die iranische Regierung hat R.A. Geld dafür gegeben, dass er meinen Mann entführt“, hat die Frau des Entführten bei einer Vernehmung vor Gericht gesagt.     

Der 32-jährige Fahrer, der als R.A. bezeichnet wurde, gab an, dass es bei der Entführung um finanzielle Ansprüche gegangen sei, und behauptete, nichts mit dem Angriff und der Ruhigstellung des Geschäftsmanns zu tun gehabt zu haben. 

Die Staatsanwaltschaft forderte in ihrer Anklageschrift, dass die höchst mögliche Strafe über die Angeklagten verhängt wird.

Der Hauptankläger Khalid Zarouni hat vor Gericht angeführt, dass das Motiv der Entführung mit einer Erklärung des Opfers in einem Fall in Zusammenhang stehe, der eine iranische Gasfirma betrifft und der vor dem Internationalen Strafgerichtshof verhandelt wurde.

 Die Entführer hatten noch einen anderen wichtigen Komplizen, der nach dem Vorfall in der Haft gestorben ist. Aus den Unterlagen der Anklage geht nicht hervor, was der Grund für seinen Tod ist.

Die Anklagen gegen sie beinhalteten Entführung, gewaltsamer Raub, physischer Angriff und der Vorsatz, das Leben des Opfers in Gefahr zu bringen durch das Spritzen von Drogen und durch das Bedecken seines Gesichts mit einem mit Drogen getränkten Tuch, um ihn ruhig zu stellen.

Laut den Unterlagen für die Anklage ist das alles am 25. Juni 2013 vor sich gegangen. Die Beschuldigten haben die Entführung 5 Monate im Voraus geplant und eine Villa im Bezirk Al Baraha gemietet, wo sie den Plan ausgearbeitet und die Rolle eines jeden von ihnen festgelegt haben. Sie haben die Villa auch benutzt, um die Mittel für das Verbrechen und Wertgegenstände und Eigentum des Opfers aufzubewahren.

Sie haben den Geschäftsmann laufend überwacht und die Werkzeuge für die Tat wie Handschuhe, Klebebänder, Elektroschocker und Drogenspritzen vorbereitet, damit sie sie für das Opfer benutzen konnten. Sie gingen zu seinem Arbeitsplatz und warteten, bis sie es beim Verlassen einer Parklücke bemerkten. 

In diesem Augenblick haben sie den Mann angegriffen und ihn gefesselt. Dann brachten sie ihn auf den Rücksitz des Autos, das von dem Hauptangeklagten R.A., 32, gefahren wurde. Dort spritzten sie ihm Drogen, um ihn bewusstlos zu machen und damit jede Gegenwehr auszuschalten.

 Die Beschuldigten schleppten das Opfer, das sie in eine Decke gewickelt hatten, in ein Boot, das nach einer Vereinbarung mit dem Kapitän von Sharjah in den Iran fahren sollte, um den Geschäftsmann aus dem Land zu schmuggeln.

Sie haben auch vier Bankkarten des Geschäftsmanns, zwei Führerscheine und andere Dokumente gestohlen. Die Verurteilten können innerhalb von 15 Tagen Einspruch erheben.

Quellen: Reuters, Gulf News, Khaleej Times

 

Mitglieder des irakischen Parlaments fordern von der Regierung, die medizinische Blockade in Camp Liberty zu beenden

Donnerstag, den 26. Februar 2015 um 10:10 Uhr

 

 

Mehrere Mitglieder des irakischen Parlaments haben ihre Regierung aufgefordert, die medizinische Blockade über Camp Liberty aufzuheben, wo sich iranische Dissidenten aufhalten. Es liegt in der Nähe des Flughafens von Bagdad.

Frau Jamila Al-Obaidi, ein Mitglied des irakischen Parlaments und von Al-Wataniya, erklärte: „Wir haben Informationen über die Bedingungen, unter denen die Bewohner von Camp Liberty leben müssen. Diese zeigen, dass die Rechte dieser Bewohner offen verletzt worden sind“, wird in der Ausgabe vom 13. Februar der Zeitung  „Al-Mustaqbal Al-Arabi” berichtet.

„Es gibt nicht nur viele Hindernisse, die den Lieferungen mit Treibstoff, Medikamenten und Nahrungsmitteln für die Bewohner in den Weg gelegt werden, sondern auch Sperren dagegen, dass kranke Personen medizinische Fürsorge bekommen können. Das hat zur Verschlechterung des Gesundheitszustandes  der Bewohner von Camp Liberty geführt und den Tod mehrerer von ihnen veranlasst“, führte sie aus.

Nach einem Bericht auf dem TV Kanal Al-Taghyeer, der am 11. Februar wiedergegeben wurde, hat Ahmad Abdallah – Parlamentsmitglied aus dem irakischen Kurdistan und Berichterstatter des Ausschusses für Sicherheit und Verteidigung im Parlament des Irak – eine Presseerklärung abgegeben, in der er die widerrechtliche Blockade verurteilte, die den Bewohnern von Camp Liberty auferlegt worden ist. 

Er betonte, dass die Verantwortung für den Tod der Bewohner von Camp Liberty – derer, die aufgrund der medizinischen Blockade des Lagers gestorben sind – bei der irakischen Regierung liegt. Er forderte, dass die medizinische Blockade über Camp Liberty sobald wie möglich aufgehoben wird.

Talal Al-Zoubai, der Präsident der Sanierungskommission im Parlament des Irak, verlangte von der irakischen Regierung, den Bewohnern von Camp Liberty Vermögensgegenstände und Eigentum zurückzuerstatten.

Laut der Zeitung „Donia Al-Watan“ erklärte Talal Al-Zoubai in einer Pressekonferenz vom 18. Februar: „Das Eigentum der iranischen Flüchtlinge, die vorher in Camp Liberty im Irak gewohnt haben, wurde von Milizen gestohlen, die jetzt selber im Lager eingesetzt sind.  Die Milizionäre haben die Schlösser der Lagerräume in Camp Liberty aufgebrochen und Güter aus diesen Lagerräumen gestohlen, darunter viele Fahrzeuge und Stromgeneratoren“.