Monday, December 5, 2022
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In einem abscheulichen Verbrechen erhängen die Mullahs Mojahedin Gefangenen, Hojjat Zamani

NWRI – Das antimenschliche klerikale Regime im Iran erhängte Mojahedin Mitglied, Hojjat Zamani, ein politischer Gefangener seit 2001 im Gohardasht Gefängnis in der Nähe von Teheran am Dienstag, dem 7. Februar.

Zamani hatte Gefängnis und Folter seit viereinhalb Jahren erlitten. Ali Haji Kazem, Direktor des Gohardasht Gefängnisses, und der zwei anderen Gefolgsmänner, Arjomandi und Syed, führten das unbarmherzige Erhängen aus.

Zamani wurden durch den Zweig sechs des Revolutionären Gerichtes im Sommer 2004 viermal zum Tode verurteilt. Am Ende 2004 verhängte das Oberste Gericht, geleitet durch Gholamhossein Mohseni Eje’i (jetzt Minister der Geheimdienst) und des Nabi Raji, Zamani zwei Todesurteile und Zahlung des Blutgeldes auf gefälschten Anklagen. Während Zamani über sein Urteil informiert wurde, wies er die Anklagen zurück und schrieb: "Ich protestiere gegen das Urteil nicht, welches ausgesprochen worden ist."

Zamani, 31 zur Zeit seiner Erhängung, duldete intensive physische und psychologische Folter im Gefängnis. Die Gefolgsmänner des Regimes versuchten, seine Entschlossenheit zu brechen und ihn zur Ergebung zu zwingen. Um ihn unter dem Druck zu setzen, übertrugen sie ihn für lange Zeit zu der Abteilung für Schwerverbrecher. Zamani blieb jedoch standhaft und widerstand dem Druck. Er hat sich im 2004 und 2005 mehrere Male mit Hungerstreik widersetzet, um gegen die schrecklichen Gefängnisbedingungen zu protestieren.

Hojjat war das dritte Kind der Familie Zamani, die durch das iranische Regime ermordet worden sind. Der ältere Bruder von Hojjat, Khaz’al Zamani, ein Mojahedin Mitglied, wurde im gebirgigen Terrain von Ilam 1999 getötet, und sein anderer Bruder, auch ein Mojahedin Mitglied, wurde im März 2001 von den Agenten des Regimes im Gebiet Haft-Cheshmeh von Ilam getötet. Abdullah Naderi, der mütterliche Onkel von Hojjat, wurde auch unter der Folter von den Gefolgsmännern des Regimes 1989 getötet.

Die Familie Zamani ist ein wohlbekannter Name im Gebiet des Haft-Cheshmeh von Ilam (im westlichen Iran) und ist das Ziel der Verfolgung gewesen. Zamani war bis 1996ein Lehrer in den Dörfern von Ilam, als das Regime versuchte, ihn wegen seiner Unterstützung für den Mojahedin aufzuhalten. Konfrontiert mit Innen- und Außenkrisen ist das klerikale Regime in letzten Wochen mit Druck und Folter gegen feste politische Gefangene, einschließlich Mojahedin Häftlinge, vorgegangen.

Die Gefolgsmänner des Regimes hatten gedroht, wenn die Nuklearakte des Regimes an den Sicherheitsrat verwiesen würde, würden sie alle politischen Gefangenen von Mojahedin ähnlich dem Gemetzel von politischen Gefangenen im Sommer 1988 töten.

Der Nationale Widerstandsrat Irans (NWRI) teilt seinen tiefsten Anteilnahmen zur betroffenen Familie Zamani und der Anwohner von Haft-Cheshmeh mit. Der NWRI fordert auch den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, den Generalsekretär, das Hochkommissar von Menschenrechten und allen internationalen Menschenrecht-Organisationen auf, dieses abscheuliche Verbrechen zu verurteilen. Der NWRI bittet um dringende Handlung, um die Leben anderer politischer Gefangener zu retten, insbesondere diejenigen mit einem Todesurteil oder die verschwunden Gefangenen.

Das Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Irans
15. Februar 2006