Saturday, November 26, 2022
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Insassen des Blocks 1 im Gohardasht Gefängnis haben die Kontrolle im Blok übernommen

 Aufstand am 11. Februar – Nr. 1

In Vorbereitung auf den Aufstand am 11. Februar haben Insassen des Blocks 1 im Gohardasht Gefängnis am Mittwoch (10. Februar 2010) die Gefängniswärter aus ihrem Block verjagt und die völlige Kontrolle des Erdgeschosses der Halle 1 sowie der 2. Etage der Halle 3 übernommen und die Tore geschlossen, damit die Sicherheitskräfte nicht wieder eindringen können. Das war eine Reaktion auf die brutale Vorgehensweise der Sicherheitskräfte und den menschenunwürdigen Druck der Handlanger und Folterer des Gefängnisses. Ali Haj Kazem, Gefängniswart, und sein Stellvertreter Ali Mohammadi sowie Kermani, Kopf der Staatssicherheit im Gefängnis und sein Stellvertreter Faraji verhandeln gegenwärtig mit den Insassen.

Der Aufstand im Gefängnis begann, als sich die Häftlinge weigerten, an die frische Luft zu gehen, wozu sie bei dem kalten Wetter jeden Tag gezwungen wurden. Als der Sonderwart gerufen wurde, zwangen sie den Gefängniswärter Akharian und seine Mitarbeiter den Block zu verlassen. Die Sicherheitskräfte bereiten sich auf einen Angriff vor.

Im Block 1 sitzen normale Straftäter ein, aber das Regime verlegte einige der politischen Gefängnisse in diesen Block, um den Druck auf sie zu erhöhen. Gegenwärtig befindet sich Behrouz Javid Tehrani, ein politischer Gefangener, der inhaftiert und seit 9. Juli 1999 mehrfach brutal gefoltert wurde, in diesem Block. Sein Augenlicht wurde durch die schwere Folter und brutalen Schläge mit schweren Gegenständen wie Feuerlöscher und Stühlen auf den Kopf geschädigt.

Der iranische Widerstand warnt vor Übergriffen der Sicherheitskräfte des Regimes auf dieses Gefängnis, die das Leben der Häftlinge, vor allem der politischen Häftlinge bedrohen, und appelliert vor allem an Menschenrechtsorganisationen, vor allem die Hohe Kommissarin für Menschenrechte und Sonderberichterstatter über Folter und andere grausame, menschenunwürdige oder entwürdigende Behandlung oder Bestrafung, die barbarischen Folterungen und die schrecklichen mittelalterlichen Bedingungen in den Gefängnissen der Mullahs zu verurteilen Er fordert ebenfalls die Übergabe des Menschenrechtsdossiers des Regimes an den UN Sicherheitsrat.

Das Sekretariat des Nationalen Widerstandsrat Iran
10. Februar 2010