Wednesday, December 7, 2022
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Internationales Symposium in Genf – Maryam Rajavi fordert USA und UN zu maximalen Bemühungen der Freilassung der Geiseln auf

Die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen müssen dringend handeln und die Freilassung der sieben Geiseln erreichen, die bei dem Massaker in Camp Ashraf entführt wurde. Das forderte die gewählte Präsidentin des iranischen Widerstandes, Maryam Rajavi.

Die UN muss zudem ein permanentes Kontingent von UN Blauhelmen in Camp Liberty stationieren, damit die iranischen Dissidenten vor weiteren Angriffen geschützt sind, sagte Frau Rajavi am Dienstag auf einem internationalen Symposium im UN Hauptquartier in Genf.

Sie rief zudem zu einer vollständig unabhängigen Untersuchung des Blutbades in Ashraf auf, bei dem am 1. September 52 Bewohner durch eine in schwarz gekleidete Miliz, die vom Iran unterstützt wird, ermordet wurden.

Frau Rajavi sagte, dass es „keinen Zweifel daran gibt“, dass die Geiseln von Ashraf in einem Gefängnis in der Nähe des Flughafens von Bagdad fest gehalten werden und unter der Bewachung von Truppen stehen, die unter dem Kommando von Regierungschef al-Maliki stehen. Die verwirrenden Aussagen irakischer Vertreter hätten einzig und allein das Ziel gehabt, sie in der Verwirrung an die faschistoiden Herrschen im Iran auszuhändigen, sagte sie weiter.

Sie ergänzte:“ Die US Regierung, die EU und die UN müssen der Regierung des Irak nun deutlich machen, dass die Unterdrückung der iranischen Dissidenten im Irak durch Geiselnahmen erhebliche Auswirkungen auf die wirtschaftlichen und politischen Beziehungen mit dem Irak haben.“

Frau Rajavi forderte zudem den Transfer von 17.500 T-Wänden und anderer Sicherheitsausrüstung, wie Westen und Helme, von Ashraf nach Liberty. Die Außenwände der Wohneinheiten müssen zudem doppelt verstärkt werden, es ist ein elementarer Schutz für die Bewohner.

Weiterhin rief sie zu Garantien der Eigentumsrechte der Bewohner auf ihrem beweglichen und unbeweglichem Eigentum in Ashraf auf. Der Verkauf des Eigentums muß unter der Leitung des US Senatore Robert Torricelli erfolgen, der ihr Rechtsvertreter ist.

Weitere Teilnehmer an dem Symposium beklagten die Inaktivität der USA und der UN bezüglich der sieben Geiseln aus Ashraf und forderten die USA und UN auf, ihrer Verpflichtung zum Schutz aller iranischen Dissidenten im Irak nachzukommen.

Auf dem Symposium sprachen: Bernard Kouchner, früherer französischer Außenminister, Sid Ahmed Ghozali, früherer Premierminister von Algerien, Dr. Jean Charles Rielle, Vorsitzender des Stadtrates von Genf, Christiane Perregaux, frühere Vorsitzende des Rates der Legislative in Genf, Tahar Boumedra, früherer Leiter der Menschenrechtsabteilung bei UNAMI für den Bereich Camp Ashraf, Professor Goodwin-Gill, Rechtstheoretiker und Professor für humanitäres Recht in Genf und Francois Colcombet, Richter und früherer stellvertretender Parlamentspräsident in Frankreich.