Thursday, February 9, 2023
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Irakische Bataillon arbeitet mit iranischem Regime beim psychologischen Folter der Ashraf Bewohner

Camp AshrafDer Kommandeur des irakischen Bataillons, das für den Schutz von Ashraf verantwortlich ist, und Geheimagenten in der irakischen Armee üben zusammen mit Agenten Teherans psychologische Folter auf die Bewohner von Ashraf aus

NWRI – Berichte der iranischen Botschaft in Bagdad an die terroristische Quds-Truppe und das Ministerium für Nachrichten und Sicherheit (MOIS) des Regimes machen klar: Das Amt des irakischen Premierministers und das irakische Armee-Bataillon, das in Ashraf stationiert ist, arbeiten lückenlos mit den Agenten des MOIS, die am Haupttor von Ashraf kampieren, zusammen.

Nach diesen Berichten leisten der Kommandeur des 3. Bataillons der 37. Brigade der 9. Division der irakischen Armee sowie die Befehlskette des Bataillons, das angeblich für den Schutz der Bewohner von Ashraf verantwortlich ist, logistische Unterstützung für die Agenten des MOIS, die als Angehörige von Bewohnern Ashrafs posieren, seitdem sie am 8. Februar 2010 an die Tore von Ashraf gebracht worden sind.

In den vergangenen beiden Monaten hat Bataillonskommandeur Oberst Latif Abdol-Amir Hashem Al-Enavi die Agenten des MOIS unterstützt, indem er sich persönlich um alles kümmerte, was sie benötigen. Auch sein Vertreter sowie zwei Offiziere der Geheimdienstabteilung der irakischen Armee und zwei weitere Armeeoffiziere helfen ihnen. Oberst Al-Enavi hat zwei Offiziere beauftragt, sicherzustellen, daß diese Agenten vollständig befriedigt werden und alles Nötige zu ihrer Verfügung haben.

Das Bataillon versorgt sie u. a. mit Lautsprechern, Trommeln und Zimbeln. Es besorgt auch den Transport der Agenten zwischen ihrem Wohnort, der Botschaft des Regimes in Bagdad, und dem Lager Ashraf, sowie ihre Reisen in den Iran und zurück. Die dafür benutzten Fahrzeuge werden unter der Aufsicht des Bataillonskommandeurs gut gepflegt.

Eine Einheit des Bataillons, die aus drei Humvees besteht, bezieht jeden Morgen vor der Ankunft der Agenten des MOIS zu deren Schutz ihre Stellung am Tor von Ashraf. Sie schützt die Agenten den ganzen Tag, während diese fortgesetzt schreien, die Bewohner Ashrafs beleidigen und ihnen den Tod androhen.

Das Bataillon kocht für die Agenten besonders und muß ihre Ansprüche erfüllen und Tadel entgegennehmen. Der Chefkoch und sein Gehilfe, die früher zusammen mit anderem Kantinenpersonal für den Kommandeur gekocht haben, sind jetzt beauftragt, für diese Agenten zu kochen und ihre Ansprüche zu erfüllen.

In den letzten Tagen hat das Bataillon auf Anordnung der Arbeitsgruppe zur Unterdrückung Ashrafs am Lagereingang eine Reihe von neuen Wohnwagen aufgestellt, um den Aufenthalt der Agenten zu verlängern. Der Bataillonskommandeur, Geheimdienst- und Truppenoffiziere, Kompaniechefs und logistisches Personal haben ihre täglichen Pflichten zur Seite gesetzt, um die Wohnwagen so rasch wie möglich aufzustellen.

Das Personal und die Soldaten sind unzufrieden, daß auf diese Agenten so viel Energie und Material verwendet wird. Doch der Kommandeur und die Geheimdienstoffiziere haben versucht, den Dissens durch Einschüchterung zum Schweigen zu bringen.

Während der vergangenen 70 Tage haben die Agenten den Bewohnern von Ashraf den Tod und das Anzünden des Lagers angedroht, indem sie riefen: „Tod den Mojahedin (PMOI/MEK)“ und „Es lebe die Islamische Republik!“; ihre Rufe wurden durch Verstärker und Lautsprecher übertragen. Sie sind von dem Amt des irakischen Premierministers und dem irakischen Bataillon systematisch und umfassend unterstützt worden. Sie versuchen, mit den Bewohnern des Lagers Streit anzufangen, indem sie sich einer vulgären und obszönen Sprache bedienen. Sie stören Ruhe und Frieden der Bewohner, besonders der Patienten des nahe dem Tor von Ashraf gelegenen Krankenhaus.

Diese Agenten geben offen zu, daß sie von der Nejat-Vereinigung (einer Abteilung des MOIS) beauftragt wurden, nach Ashraf zu gehen und dort zu bleiben, bis das Lager zerstört und seine Bewohner vertrieben worden sind (ein Videoclip mit ihren Drohungen ist erhältlich).

Diese Maßnahmen sind deutliche Beispiele der systematischen psychologischen Folter, die den Grund legen soll für einen weiteren Überfall auf die Bewohner Ashraf, die im Sinne der 4. Genfer Konvention „geschützte Personen“ sind.

Die für diese Verbrechen Verantwortlichen können verfolgt werden, da sie viele Abkommen verletzen, auch das internationale Recht, darunter die 4. Genfer Konvention und die „Konvention der Vereinten Nationen gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Bestrafung“.

Es besteht kein Zweifel, daß die Befehlshaber des irakischen Bataillons und die Mitglieder der für die Unterdrückung Ashrafs verantwortlichen Arbeitsgruppe direkt an der gegen die Bewohner Ashrafs gerichteten psychologischen Folter beteiligt sind. Im vergangenen November hat das Spanische Nationalgericht mit der Ermittlung gegen zwei irakische Beamte begonnen, die für die Angriffe auf Ashraf am 28. und 29. Juli – d. i.: für die Verletzung der 4. Genfer Konvention – verantwortlich waren.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates des Iran
den 15. April 2010