Thursday, December 1, 2022
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Irakischer Beamter gibt Tötung einer Geisel und Aufenthalt der anderen Geiseln im Irak zu

Massaker in Camp Ashraf – Mitteilung Nr. 107 

IRNA, die offizielle Nachrichtenagentur des Mullahregimes, berichtet am Mittwoch, dem 25. Dezember aus Bagdad mit Bezug auf einen „gut informierten irakischen Beamten“, dass der Leichnam von Niknam (Mohammad Ratebi), einer der sieben Geiseln, die am 1. September aus Aushraf enrführt wurden, sich in Bagdad unter anderen Opfern in der Hand der Regierung des Irak befinde.

Der erwähnte Beamte bezeichnet „Niknam“ als PMOI-Strategen. 

Damit gibt die Regierung des Irak klar zu erkennen, dass die Geiseln im Irak festgehalten werden und von Folter und Tod bedroht sind. Bisher hatte der iranische Widerstand in zahlreichen Berichten detailliert dargelegt, dass die Geiseln sich im Irak aufhalten und von Truppen unter Malikis Kommando festgehalten werden. 

Dagegen hatte ein hochrangiger Beamter des US-Außenministeriums am 13. November in einem Hearing des Unterausschusses des Repräsentantenhauses für Nahostfragen erklärt: „Wir können nicht festmachen, wo die Menschen sich befinden … diese sieben Leute, sie halten sich nicht im Irak auf.“ 

Das Magazin „Foreign Policy“ schreibt am 17. Dezember zu dieser Frage: „Geheimdienstbeamte aus den USA nehmen an, … dass iranische Kommandotruppen und Kämpfer von den irakischen Hilfstruppen auch sieben MEK-Mitglieder entführt und in den Iran geschmuggelt haben. Die vermissten Unterstützer der MEK sind seit dem Angriff nicht gesehen worden, man hat nichts von ihnen gehört.“ „Foreign Policy“ beruft sich auf drei Geheimdienstoffiziere und hebt hervor: „Irakische Soldaten hielten sich aus dem, was in Ashraf passierte, heraus.“ Das Blatt bemerkt weiterhin: Die Geheimdienstmitarbeiter „sagen, die vermissten MEK-Mitglieder könnten kurze Zeit, nachdem sie in den Iran verbracht worden waren, hingerichtet oder zum Verhör in geheime Haftanstalten gebracht worden sein.“ 

Die Bekanntgabe der Tötung einer der Geiseln durch den irakischen Beamten (Mittwoch, den 25. Dezember) ist ein unwiderleglicher Beweis dessen, dass die Geiseln sich im Irak aufhalten. Um das Leben der anderen Geiseln zu retten, ist es von entscheidender Bedeutung, dass die US-Regierung und ihre Geheimdienste alles, was sie über die Geiseln und den Angriff auf Ashraf wissen, mit völliger Transparenz bekannt geben und nicht zulassen, dass die Wahrheit politischem Kalkül geopfert wird, wie es nach dem Terroranschlag auf die US-Vertretung in Benghazi geschah. 

Erneut weist der iranische Widerstand auf die zwingende Notwendigkeit hin, dass die Vereinten Nationen den Fall von unabhängigen Ermittlern gründlich untersuchen lassen und die Täter des Verbrechens gegen die Menschlichkeit vor den Internationalen Strafgerichtshof bringen. 

Der von der US-Regierung ausgestellte Personalausweis des Opfers als „geschützte Person“ wird in Abbildung beigefügt. 

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran 

25. Dezember 2013