Thursday, December 1, 2022
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Iraks Regierung verweigert das Gerichtsurteil, die 36 Ashraf-Geiseln freizulassen, umzusetzen

Photo: At a press conference c in Paris on August 11, 2009, Maryam Rajavi, President-elect of the Iranian Resistance shows pictures of members of the People's Mojahedin Organization of Iran (PMOI/MEk) who have been adbducted by the Iraqi forces during attack at the Camp Ashraf.Die irakische Regierung unterwirft sich dem Wunsch des iranischen Regimes

Angriff auf Ashraf – Erklärung Nr.88

Am Montag, den 24. August, um 10 Uhr ö.Z. verfügte der Richter von Khalis, der nahe Camp Ashraf in der irakischen Provinz Diyala gelegenen Stadt, die Freilassung der zu den Bewohnern Ashrafs gehörenden 36 Geiseln und wies die Polizei an, das Urteil auszuführen. Die Aswat al-Iraq Nachrichtenagentur meldete am Montag und die Tageszeitung Al-Sabah al-Jadid heute die Freilassung der Geiseln aus dem Gefängnis und schrieb: “Ein Vertreter der Regierung in der Provinz Diyala sagte am Montag, dass die 36 Mitglieder der Organisation der Volksmojahedin, die vergangenen Monat von irakischen Kräften verhaftet worden waren, freigelassen worden sind.”

Dem von dem Richter in Khalis erlassenen Urteil zufolge, das auch vom dortigen Staatsanwalt angenommen wurde, hätten die inhaftierten PMOI-Mitglieder sofort freigelassen werden müssen. Aber die Polizei weigerte sich, sie, die sich seit 29 Tagen im Hungerstreik befanden, freizulassen. Die Polizei sagt: “Damit sie freigelassen werden können, müssen auch die oberen Behörden ihre Zustimmung geben.” Es scheint, dass der Botschafter des iranischen Regimes in Baghdad und diejenigen, die den verbrecherischen Angriff auf Ashraf geplant haben, über das Urteil überaus beunruhigt die Freilassung der 36 Geiseln unter Vorwänden verhindern. Informationen zufolge wurde der Fall auf Befehl des Büros des irakischen Ministerpräsidenten nach Baaquba überwiesen, und die Staatsanwaltschaft von Baaquba hat gegen das Urteil Widerspruch eingelgt, um die Freilassung der Geiseln zu verhindern.

Es ist offensichtlich, dass ihre Inhaftierung mehr denn je zuvor nur auf Wunsch des iranischen Regimes geschieht und um das zweiseitige Abkommen umzusetzen, das Khamenei am 28. Februar publik gemacht hatte.

Der Iranische Widerstand ruft die US-Regierung, die Multinationalen Streitkräfte-Irak, den UN-Generalsekretär, den UN-Sicherheitsrat und den UN-Hochkommissar für Menschenrechte sowie alle Menschenrechtsorganisationen dazu auf, umgehend tätig zu werden, um das Leben der 36 Geiseln, die während der Razzia der irakischen Kräfte entführt worden waren und trotz ausdrücklicher Order des Richters nicht freigelassen wurden, zu retten und ihre Freilassung zu bewirken.

Der Iranische Widerstand weist die Regierung Iraks darauf hin, dass die Geiselnahme Geschützter Personen ein klarer Fall eines Verbrechens gegen die Menschlichkeit und von internationalen Gerichtshöfen verfolgbar ist. Er fordert die US-Botschaft in Baghdad und das Kommando der US-Truppen auf, zu ihrer Verantwortung gegenüber den unter der Vierten Genfer Konvention geschützten Personen entsprechend dem Abkommen zu stehen, das jeder einzelne Bewohner von Ashraf, einschließlich der 36, mit den USA unterzeichnet hat.

Das Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Irans
25. August 2009