NWRI – Mullah Larijani, der neue Vorsitzende der iranischen Justiz, berief den berüchtigten Verhörexperten und Folterknecht Gholam Hussein Ejei als neuen Generalstaatsanwalt. Während der letzten vier Jahre bekleidete er die Position des Geheimdienstministers im berüchtigten MOIS. Ejei ist einer der hochrangigsten Mitarbeiter im Mullahregime und verantwortlich für Hinrichtungen, Ermordungen und Folter im Land. Während dieser Zeit wurde etliche Gefangene hingerichtet und viele in den zahlreichen Verhörräumen und Gefängnissen gefoltert.
In seinen verschiedenen Positionen der Regierung in den 80er Jahren, wie zum Beispiel als Vertreter des „Revolutionsanklägers“ im MOIS oder als Chef des 3. Revolutionsgerichtes, spielte Ejei eine zentrale Rolle bei Verhaftungen, Folterungen und Hinrichtungen von Dissidenten und der Anweisung der Hinrichtung von Tausenden politischen Gefangenen, besonders während der Massakers von politischen Gefangenen im Jahre 1988.
Als stellvertretender Staatsanwalt 1995 und als Staatsanwalt ab 1998 im speziellen Klerusgericht spielte Ejei eine wichtige Rolle bei der Verhaftung, Inhaftierung und Hinrichtung von abtrünnigen Klerikern im Iran.
Die Berufung des berüchtigten Ejei als Generalstaatsanwalt des Landes ist die Grundlage für ein weiteres Ansteigen der Verhaftungen und Hinrichtungen von Dissidenten durch das Regime und zeigt die große Angst vor einer Weiterführung und Ausbreitung der landesweiten Aufstände.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
24. August 2009
